Wochenanalyse Trendfolge

Die Grundlagen der Trendfolge-Strategie (Wochenanalyse vom 18.5.2016)

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Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, sich die Grundlagen der Trendfolge-Strategie noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Die ausführliche Version finden Sie im Trendfolge-Kurs, den Sie als Newsletter-Abonnent in 10 Lektionen gratis abrufen können und als Premium-Abonnent sofort komplett lesen können. Worauf baut meine Strategie, die innerhalb von 10 Jahren aus einem Anfangskapital von 10.000 Euro eine Million im Vermögensaufbau-Depot machen soll?

Auswahl der Aktien

Wir kaufen ausschließlich Trendfolge-Aktien und Optionsscheine auf solche Trendfolger. Diese Aktien folgen seit Jahren, manche auch seit Jahrzehnten, einem stabilen Aufwärtstrend. Sie beweisen, dass sie ihre Gewinne immer weiter steigern und sich veränderten Marktbedingungen anpassen können. Aus unvermeidlichen Krisen gehen sie gestärkt hervor. Sie haben in der Regel innovative Produkte, Kreativität, motivierte Mitarbeiter und ein fähiges Management. Das ermöglicht es ihnen, immer mehr Geld zu verdienen und ihren Aktienkurs immer weiter zu steigern. Solche Aktien sind selten „billig“ zu bekommen, allenfalls fair bewertet. Sie stehen oft auf Allzeithoch und können trotzdem immer weiter wachsen.

Einstieg

Der Einstieg erfolgt fast ausschließlich über charttechnische Signale. Alleine die Tatsache, dass eine Aktiengesellschaft Wachstumspotential hat, ist für mich noch kein Kaufgrund. Sie muss darüber hinaus im Chart Stärke zeigen und ein Kaufsignal erzeugen, damit die Wahrscheinlichkeit für einen Trendschub in der nächsten Zeit besonders groß ist. Sie darf weiterhin nicht kurz- bis mittelfristig überkauft sein. Vor der Empfehlung mache ich einen Fundamental-Check, der das Kaufsignal dann endgültig bestätigt. Bei jedem Aktienkauf erläutere ich Ihnen anhand meiner 5-Punkte-Checkliste, dass die Aktie eine Empfehlung ist:

  1. Ist die Trendfolge-Aktie in einem übergeordneten Aufwärtstrend?
  2. Ist die Trendfolge-Aktie aktuell nicht überkauft, also nicht zu stark gestiegen?
  3. Zeigt die Trendfolge-Aktie nach einer Korrektur wieder Stärke?
  4. Zeigt ein mein Letri-Hilfssystem zur Identifikation von Trends grünes Licht?
  5. Ist die Aktie fundamental in Ordnung?

Ausstieg

Der Ausstieg erfolgt über Gewinnmitnahmen bei besonders starken Aktien oder konsequenten Verkauf bei schwachen Aktien. Gewinnmitnahmen machen wir fast ausschließlich bei Optionsscheinen, die mindestens 100% zugelegt haben. So können wir das Anfangskapital herausnehmen und die Gewinne ohne Risiko (bezogen auf das ursprünglich eingesetzte Kapital) weiterlaufen lassen. Schwache Aktien sortieren wir ebenfalls über charttechnische Signale aus. Wenn wichtige Unterstützungen gebrochen oder der Aufwärtstrendkanal verlassen wird, verkaufen wir.

Money Management

In freundlichen Marktphasen, sind wir immer zu 100% long, also mit unserem gesamten Kapital, das für die Depots vorgesehen ist, in Aktien oder Call-Optionsscheine investiert. Kurze bis mittlere Korrekturen sitzen wir aus. Sie gehören zum Investieren dazu, und es ist wichtig, dass Sie dabei entspannt bleiben, auch wenn das Depot einmal nach unten geht. In größeren Korrekturen reduzieren wir die Investitionsquote oder nehmen Absicherungspositionen in Form von Short-ETFs oder Put-Optionsscheinen auf. Im letzten Jahr – also im Prinzip fast seit Start meines Dienstes – war unser Depot so gut wie nie im „Normalzustand“ – also 100% long mit immer steigenden Gewinnen. Das ist der Korrektur geschuldet und in großen Korrekturphasen völlig normal. Nach längeren Korrekturphasen ist der beste Zeitpunkt, um in die Strategie einzusteigen, weil danach früher oder später unweigerlich eine Phase mit schnell steigenden Gewinnen kommt.

Die Verdopplungen

Im Vermögensaufbau-Depot möchten wir aus 10.000€ Anfangskapital eine Million Euro in 10 Jahren machen. Dazu benötigt es im Schnitt 60% jährlich oder 7 Verdopplungen in 10 Jahren. Ein einzelner Optionsschein kann sich oft innerhalb weniger Wochen oder Monate verdoppeln. Aktuell haben wir beispielsweise einen Bechtle-Schein im Depot, der mit über 100% nach knapp 2 Monaten im Plus ist – und das trotz schwierigem Gesamtumfeld. Wenn das Marktumfeld stimmt, sind manchmal auch Verdopplungen des kompletten Depots innerhalb einiger Monate möglich. Manchmal kann es aber auch 2-3 Jahre dauern. Beides ist in einem 10-Jahres-Zeitraum, in dem wir 7 Verdopplungen brauchen, mit eingerechnet.

Die Schwankungen

Es wäre naiv zu glauben, man könnte in eine Strategie investieren, die manchmal Verdopplungen innerhalb weniger Monate bringt, ohne dass es dazwischen zu starken Schwankungen kommt. Ein Depot wie unser Vermögensaufbau-Depot, das ausschließlich aus Optionsscheinen besteht, wird mal stark zulegen, dann aber auch wieder Gewinne abgeben. Das müssen Sie aushalten können, ansonsten ist der von mir verfolgte Weg zur Börsenmillion für Sie nicht geeignet. Investieren Sie in das Optionsschein-Depot nur Risikokapital, bei dem Sie Schwankungen gelassen aushalten und nicht in Panik geraten, wenn es auch einmal abwärts geht, denn das ist in der Regel der schlechteste Zeitpunkt zum Verkauf. Befassen Sie sich intensiv mit der Strategie, indem Sie meinen Trendfolge-Kurs durcharbeiten. Überlegen Sie sich dann, ob die Strategie für Sie geeignet ist. Wenn ja, bleiben Sie ohne Wenn und Aber für 10 Jahre dabei und werfen Sie nicht zu früh die Flinte ins Korn.

 

Marktanalyse

Die große Frage, die sich alle momentan stellen: Kommt es noch zu einer dritten großen Abwärtswelle, einem finalen Abverkauf, bevor diese Korrektur vorbei ist? Oder war es das mit der Korrektur?

Was für einen finalen Abverkauf spricht: Die aktuelle Korrektur dauert jetzt etwa ein Jahr und war im Vergleich zu den Korrekturen von 2000 bis 2003 und 2007 bis 2009 sowohl von der zeitlichen Ausdehnung als auch vom maximalen prozentualen Rückgang nur eine Mini-Korrektur. Ein finaler Abverkauf, verbunden mit panikartigen Verkäufen, würde viele schwache Hände aus dem Markt drücken und den Weg endgültig frei machen für einen nachhaltigen Anstieg auf neue Allzeithochs in allen Indizes. Allerdings lassen sich Korrekturen natürlich nicht in Schemen pressen. 2000 und 2007 gab es mit dem Platzen der Dotcom-Blase und der Finanzkrise weitaus gewichtigere fundamentale Gründe als in der aktuellen Situation, in der mehr oder weniger nur „Konjunktursorgen“ angeführt werden können. Ich sehe durchaus eine gute Chance, dass diese Konjunktursorgen, die sich ja auch in niedrigeren Unternehmensgewinnen ausgedrückt haben, langsam „abgearbeitet“ sein könnten. Die meisten Analystenschätzungen gehen davon aus, dass das aktuelle Quartal das letzte ist, in dem die Unternehmensgewinne im Schnitt noch einmal unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres liegen und die Gewinne anschließend wieder wachsen können. Und an der Börse wird bekanntlich die Zukunft gehandelt. Fundamental könnte ein jetzt startender Angriff auf die Allzeithochs in den amerikanischen Indizes also gut unterstützt sein. Und auch der Präsidentschaftszyklus spricht für ein starkes zweites Halbjahr.

Für das kurzfristige Timing helfen solche Überlegungen leider nicht weiter. Der DAX schwankt weiter um die 10.000 Punkte-Marke, ohne sich für eine klare Richtung zu entscheiden. Auch die amerikanischen Märkte haben die kurzfristige Konsolidierung, die jetzt schon ca. einen Monat anhält, noch nicht abgeschlossen. Hier müssen wir weiterhin abwarten, bis die Signale klarer werden.

Analyse Trendfolger Bechtle

Trendfolger Bechtle
Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Chapeau! Das war stark. Nach den Quartalszahlen legte Bechtle letzte Woche beachtlich zu, mein erstes Kursziel von 95€ wurde bereits überschritten. Hier warten jetzt zwei starke Widerstände: Die Obergrenze des Aufwärtstrendkanals und die psychologisch wichtige 100€-Marke. Eingestiegen waren wir vor knapp 2 Moanten (schwarzer Pfeil) nach der Auflösung einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Seitdem legte unser Optionsschein 100% zu. Wir nehmen jetzt das Risiko aus der Position und verkaufen die Hälfte. Wenn die Märkte sich weiter freundlich zeigen, traue ich Bechtle durchaus zu, auch die 100€-Marke schnell zu knacken. Dies können wir mit der zweiten Hälfte der Position dann risikolos begleiten, weil wir das ursprüngliche Investment bereits wieder entnommen haben.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie.
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Kündigung während des Probemonats jederzeit möglich, kurze Email an mich genügt und Ihre Zahlungen werden sofort gestoppt.

 

 

Feedback

Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.