Trendfolge-Depot

Marktanalyse und Empfehlung für das Extra-Depot

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Die wichtigen US-Indizes S&P 500 sowie Dow Jones Industrial Average sind eindrucksvoll auf neue Allzeithochs ausgebrochen.

Beide sind jetzt schon ein bisschen überhitzt. Eine Zwischenkorrektur als Verschnaufpause wäre normal und gesund für die weitere Entwicklung.

Heute werfen wir einen Blick auf den Nasdaq 100, den Index der größten Technologiewerte. Er hat als einziger wichtiger US-Index noch kein neues Allzeithoch gebildet. Doch keine Rallye ist nachhaltig, wenn die Technologiewerte nicht mitziehen. Und natürlich erhalten Sie wie gewohnt die aktuelle DAX-Analyse. Ich stelle Ihnen einen idealtypischen Verlauf für den Angriff auf das Allzeithoch vom April 2015 vor. Gleichzeitig bekommen Sie eine Empfehlung für das Extra-Depot, mit der Sie von diesem möglichen Verlauf maximal profitieren können.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich in allen Märkten das Bild jetzt deutlich aufgehellt hat. Die lange ersehnte Weihnachtsrallye ist in vollem Gange, und wer sie nicht verpassen möchte, muss jetzt jeden Rücksetzer zum Nachkaufen nutzen. Schließlich hat dieses Jahr nur noch drei Handelswochen.

Es kann gut sein, dass uns diese Rallye bis weit ins nächste Jahr hinein begleitet. Welche Marken jetzt nicht mehr unterschritten werden dürfen, damit das Bild so positiv bleibt, erfahren Sie in dieser Sonderausgabe.

Analyse Nasdaq 100

Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Der Nasdaq 100 ist gefangen zwischen drei wichtigen Widerstandslinien, die ich Ihnen im Chart eingezeichnet habe:

Die rote Linie ist das ehemalige Hoch vom November 2015, das immerhin neun Monate lang nicht überwunden werden konnte. Erst als die Märkte nach dem Brexit-Entscheid sechs Wochen hintereinander deutlich zulegten, eroberte der Technologie-Index die wichtige Marke. Doch das Hoch wurde zu steil angelaufen, und schon knapp darüber wartete das uralte Allzeithoch aus dem Jahr 2000, hier dargestellt durch die dicke grüne Linie.

In dieser Konstellation ist es völlig normal, dass die Kurse erst einmal nicht weiter steigen konnten. Der überkaufte Markt im Zusammenhang mit dem wichtigen Widerstand sorgten für seitwärts laufende Kurse.

Zweimal sah es sogar sehr bärisch aus: Anfang September und kurz vor der US-Wahl bildeten sich lange rote Kerzen mit Schlusskursen unterhalb der roten Linie. Wären diese Signale bestätigt worden, hätte es durchaus noch ein ganzes Stockwerk tiefer gehen können. Doch beide stellten sich als Fehlsignale auf der Unterseite heraus. Die rote Linie wurde schon in der Folgewoche zurückerobert. Und Sie wissen ja aus meinen Analysen: Fehlsignale auf der Unterseite sind immer bullish zu werten (genauso wie Fehlsignale nach einem Ausbruch auf ein neues Hoch immer ein Warnsignal sind)!

Auf der Oberseite bildete sich derweil ein neuer Widerstand: Einerseits konnte der Nasdaq 100 das Allzeithoch aus dem Jahr 2000 knacken und neue Höchststände bilden. Andererseits kam es nie zu dynamischen Anschlusskäufen. Das neue Allzeithoch wurde auf Höhe der blauen Linie nur wenige Punkte über dem alten gebildet.

Im Bereich dieser drei Linien läuft der Index jetzt mit wenigen Ausreißern schon seit Anfang August seitwärts. Und das ist ein Matchball für die Bullen: Ein Ausbruch auf ein neues Allzeithoch ist immer dann am stärksten, wenn es vorher in der Nähe des Hochs eine Konsolidierung gab.

Es wird jetzt also sehr spannend: Kann der Nasdaq 100 nach der viermonatigen Seitwärtsphase den Ausbruch schaffen? Und das ausgerechnet in einem Marktumfeld, in dem die anderen Indizes schon überhitzt sind und eigentlich korrigieren müssten? Setzt er die Seitwärtsbewegung erst einmal fort? Oder kommt es sogar noch einmal zu einer größeren Korrektur und einem Rückfall unter die rote Linie?

Wie immer kann ich Ihnen diese Frage nicht beantworten. Als Trendfolge-Investoren treffen wir keine Zukunftsprognosen, sondern stellen uns hinter den Markt und folgen dem Trend, sobald die Lage klar ist. Beispielsweise habe ich noch einen sehr interessanten Technologiewert für das Millionen-Depot für Sie in der Hinterhand. Wir kaufen diesen aber nur, wenn auch der Gesamtmarkt grünes Licht gibt.

Umgekehrt müssen wir erst dann wieder über Absicherungen nachdenken, wenn kritische Marken unterschritten werden.

Auf diese Marken müssen Sie achten:

Ein positives Zeichen wäre es, wenn der Nasdaq 100 nach der viermonatigen Seitwärts­konsolidierung sein bisheriges Allzeithoch bei 4.911 Punkten jetzt dynamisch überwindet. Dann wäre der Weg nach oben frei, und wir dürften bis ins nächste Jahr hinein eine schöne Rallye der Technologiewerte sehen.

Ein negatives Zeichen wäre es, wenn die rote Linie im Bereich von 4.739 Punkten nachhaltig unterschritten wird. Dann könnte es sein, dass die Unterseite des langfristigen grünen Trendkanals im Bereich von ca. 4.500 Punkten noch einmal angelaufen wird.

Analyse DAX

Was für ein Befreiungsschlag! Nach einer kleinen Rallye im November 2015 rutschte der DAX vor gut einem Jahr unter die 10.800-Punkte-Marke. Seitdem konnte er sie nie mehr zurückerobern. In dieser Zeit sahen wir zuerst einen Rücktest des langfristigen Trendkanals mit einem Tief bei 8.700 Punkten und zuletzt – ganz ähnlich wie im Nasdaq 100 – eine zähe viermonatige Seitwärtsphase zwischen 10.200 und 10.800 Punkten. Doch am Mittwoch war es so weit: Die 10.800 Punkte wurden überwunden, und der DAX legte seitdem in nur drei Handelstagen 400 Punkte zu und lief bis auf 11.200 Punkte.

In einer Marktanalyse vom Oktober (die hier im Blog nicht veröffentlicht wurde) hatte ich ein Rechteck zwischen 10.000 und 10.250 Punkten eingezeichnet. Ich habe es heute nochmals aufgenommen. Es ist das kleine grüne Rechteck an der blauen Abwärtstrendlinie. Damals schrieb ich: „Ein positives Zeichen wäre es, wenn der DAX im Bereich des von mir eingezeichneten Rechtecks Unterstützung findet und von dort wieder anfängt zu steigen. Noch bullisher wäre es, wenn der Index diesen Bereich erst gar nicht erreicht, sondern schon vorher wieder nach oben abdreht. In beiden Fällen rechne ich damit, dass der DAX langfristig sein Allzeithoch bei etwa 12.400 Punkten wieder anläuft.“ Und diese Analyse gilt auch jetzt noch! Denn der Index hat das Rechteck nur kurz angekratzt und ist danach sofort wieder gestiegen. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt hoch, dass der Index das Allzeithoch noch einmal anläuft.

 

Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Auch in diesem Fall gilt natürlich: Wir stellen uns hinter den Markt. Im Gegensatz zum Nasdaq 100 ist im DAX der Ausbruch aber schon gelungen! Das bedeutet, es ist Zeit zum Handeln.

Es gibt zwei Gründe, warum der DAX im Lauf der kommenden Woche wohl die starken Zuwächse nicht halten kann: Zum einen wird ein so wichtiger Widerstand wie die 10.800-Punkte-Marke fast immer nach einem Ausbruch noch einmal von oben zurückgetestet. Zum zweiten ist am Freitag großer Verfallstag. Und die Stillhalter haben großes Interesse daran, möglichst viele Optionen wertlos verfallen zu lassen. Im Bereich von 11.000 Punkten liegt eine große Position von Calls. Für die Stillhalter wäre deshalb ein DAX-Kurs unterhalb dieser Marke am kommenden Freitag ideal. Und diese Abrechnung werden sie versuchen zu erreichen.

Basierend auf diesen Daten habe ich Ihnen einen idealtypischen Verlauf im Chart eingezeichnet, wie der Angriff auf das Allzeithoch erfolgen könnte: Zuerst testet der DAX das Ausbruchsniveau noch einmal von oben und korrigiert in den Bereich zwischen 10.800 und 11.000 Punkten. Anschließend läuft der DAX das Hoch vom November 2015 bei 11.430 Punkten an. Dort dürfte es dann eine Seitwärtsphase geben, die wichtig und gesund wäre, um Überhitzungen abzubauen. Und schließlich könnte von hier dann der Anstieg auf das Hoch vom April 2015 bei 12.390 Punkten erfolgen. Wie es danach weitergehen könnte, darüber müssen wir uns heute noch keine Gedanken machen.

Diesen möglichen Verlauf habe ich Ihnen im Chart mit schwarzen Pfeilen und zwei neuen Rechtecken als Zielzonen eingezeichnet. Mal sehen, ob diese wieder so zielsicher angelaufen werden wie mein letztes Rechteck. Es ist völlig klar, dass an den Märkten immer alles passieren kann und Miss Börse sich nicht an diesen wunderschönen Regieplan halten muss. Für den Fall, dass es doch in etwa so läuft, möchte ich Ihnen heute eine Empfehlung für das Extra-Depot geben. Schließlich hatte ich Ihnen versprochen, dass wir den vor dem Italien-Referendum sicherheitshalber verkauften DAX-Call im Falle eines Ausbruchs zu einem geeigneten Zeitpunkt durch einen neuen Schein ersetzen.

Doch bevor wir zu der Empfehlung kommen, schauen wir uns an, welche Marken jetzt entscheidend sind:

Ein positives Zeichen wäre es, wenn der DAX das Hoch vom November 2015 bei 11.430 Punkten überwinden kann. Für einen gesunden Anstieg wäre es wichtig, dass es vorher noch zu einer Zwischenkonsolidierung kommt.

Ein negatives Zeichen wäre es, wenn die so mühsam eroberten 10.800 Punkte jetzt nochmals nach unten durchbrochen werden. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke darf jetzt auf gar keinen Fall mehr passieren!

So profitieren Sie, wenn sich der DAX wie erwartet entwickelt

Die Kurse sind schon viel zu schnell viel zu weit gelaufen, um jetzt noch blind einen DAX-Call zu kaufen. Stattdessen versuchen wir, mit einer Limit-Oder zum Zug zu kommen, wenn der DAX wie erwartet noch einmal unter 11.000 Punkte korrigiert. Von dort könnte es im Idealfall dann sehr schnell nach oben gehen. Bei klassischen Optionsscheinen lässt sich der Kurs im Verhältnis zum Basiswert nur sehr ungenau bestimmen. Für diesen Trade schlage ich Ihnen deshalb einen Knock Out mit stark begrenztem Risiko vor.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.