Wochenanalyse Trendfolge

Die Inflation kehrt zurück – so schützen Sie Ihr Vermögen

Haben Sie Angst vor Inflation?

Ich bin kein Mensch, der Panik verbreitet. Im Dezember 2016 ist die Inflation aber sprunghaft angestiegen. Das sollte für Sie Anlass sein, sich Gedanken darüber zu machen, wie Sie Ihr Vermögen vor Geldentwertung schützen können.

Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank liegt bei knapp 2 %. Das hört sich nicht nach viel an. Wenn Sie fünf Jahre lang 2 % verlieren, haben Sie aber schon fast 10 % Ihres Vermögens vernichtet, wenn Sie es schlecht angelegt haben!

Heute blicken wir deshalb über den Tellerrand der Trendfolge hinaus. Ich habe für Sie zusammengestellt, wie sich die wichtigsten Anlageklassen verhalten, wenn die Inflation steigt.

Lange Zeit hatten wir uns an Inflationsraten nahe Null gewöhnt. Zwar fühlt es sich für Sie wahrscheinlich schon lange so an, als ob alles immer teurer wird. Meistens konnten die Preissteigerungen in einem Bereich aber durch Preissenkungen in einem anderen Bereich ausgeglichen werden. Letztes Jahr drückte unter anderem der sinkende Ölpreis die Inflationsrate lange Zeit nach unten. Doch mit Inflationsraten nahe Null könnte es jetzt vorbei sein. Vielleicht haben Sie schon gelesen, dass wir im Dezember 2016 einen Sprung auf 1,7 % hatten.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass eine kleine Inflation gut für die Wirtschaft ist. Die Europäische Zentralbank strebt eine Inflationsrate knapp unter 2 % an. Zumindest in Deutschland sind wir jetzt also im Zielbereich. Das Ausbleiben der Inflation in den vergangenen Jahren war einer der Gründe, warum die EZB die Märkte so mit Geld geflutet hat. Sie wollte verhindern, dass Europa in eine Deflationsspirale gerät, wie sie Japan über Jahrzehnte gelähmt hat.

Wenn alles immer teurer wird, ist es besser für Sie, Konsumausgaben sofort zu tätigen. Schließlich müssten Sie morgen mehr zahlen. Das stimuliert die Wirtschaft. Bei einer Deflation hält man sein Geld lieber zurück. Morgen ist es billiger. Das schadet den Unternehmen.

Zinsen und Inflation steigen meistens gemeinsam. Beispiel USA: Dort herrscht schon fast Vollbeschäftigung. In dieser Situation kommt Donald Trump mit seinem gigantischen Investitionsprogramm. Dafür fehlen Fachkräfte. Es kommt zu höheren Lohnabschlüssen. Die Unternehmen wälzen die höheren Kosten auf die Verbraucher ab. Die Preise steigen, die Inflationsrate geht nach oben. Die Notenbank wird in dieser Situation die Zinsen erhöhen. Einerseits, damit die Inflationsrate nicht über das Ziel hinausschießt. Höhere Zinsen motivieren Sparer dazu, mehr Geld auf ihr Sparkonto zu legen anstatt es auszugeben. Andererseits, damit sie Mittel hat, die Wirtschaft durch Zinssenkungen zu stimulieren, wenn es einmal nicht mehr so gut läuft.

Wie betrifft das Thema Sie persönlich und wie schützen Sie Ihr Vermögen vor Inflation?
Schauen wir uns dazu verschiedene Anlageklassen an, in die Sie aktuell vielleicht investiert haben.

Sparguthaben und Bargeld

Ich rechne damit, dass in den nächsten Jahren sowohl die Inflation als auch die Zinsen steigen. Ich gehe aber davon aus, dass die Zinsen langsamer steigen als die Inflationsrate. Das bedeutet für Sie: Sie bekommen von ihrer Bank deutlich weniger als Sie durch die Inflation verlieren. Bisher haben die Nullzinsen bei einer niedrigen Inflationsrate Ihr Vermögen zumindest nicht aufgefressen. Das kann sich jetzt ändern. Ihre Sparguthaben werden stärker entwertet als bisher. Das gilt erst recht für Barvermögen unter dem Kopfkissen. Diese Anlageklassen sind schon jetzt ein schlechtes Geschäft und werden in der nächsten Zeit noch mehr realen Verlust bringen als bisher.

Immobilien

Als Sachwert sind Immobilien in Inflationszeiten krisensicher. Sie steigen im Wert, wenn alles teurer wird und bringen mehr Mieteinnahmen. Allerdings kommt es auf die Auswahl der richtigen Immobilie an. Wenn Sie selbst in der Immobilie wohnen, können Sie nicht viel falsch machen. Sie erreichen irgendwann den Luxus des mietfreien Wohnens. Wollen Sie die Immobilie vermieten, müssen Sie dagegen eine gute Auswahl treffen. In ländlichen Gebieten mit sinkenden Immobilienpreisen und leerstehenden Wohnungen bringt auch eine kleine Inflation Ihrer Immobilie keinen höheren Wert.

Wenn Sie kurz davor sind, eine Immobilie zu kaufen, kalkulieren Sie unbedingt die steigenden Zinsen mit ein! Fast niemand kauft eine Immobilie ohne Kredit. Oft wird mit der Bank eine 10-jährige Zinsbindung vereinbart. Zwar entwertet Inflation auch Ihre Schulden. Sie müssen sich aber im Klaren darüber sein, dass Sie nach der Zinsbindungsfrist mit ziemlicher Sicherheit höhere Zinsen zahlen müssen, wenn der Kredit bis dahin nicht abgezahlt ist.

Gold und Rohstoffe

Sachwerte wie Gold und andere Rohstoffe profitieren von Inflations-Szenarien. Doch die natürlichen Schwankungen dieser Anlageklassen liegen weit über einer möglichen Inflation. Der Goldpreis (in US-Dollar) kann in einem guten Jahr 50 % zulegen und in einem schlechten Jahr fast genauso viel verlieren. In Euro tritt dieser Effekt meistens nicht ganz so stark ein. Trotzdem ist die Inflation nur ein kleiner Einflussfaktor.

Ich empfehle jedem Anleger, eine kleine Position physisches Gold im Schließfach liegen zu haben. Es ist Ihre letzte Absicherung für Krisenzeiten. Für eine kurz- bis mittelfristige Wertanlage schwankt mir der Goldpreis aber zu stark. Das gilt erst recht für andere Rohstoffe wie Öl.

Aktien

Aktien sind die Königsklasse der Kapitalanlage in Inflationszeiten. Aktien sind Unternehmensbeteiligung und damit Sachanlagen. Als Aktionär gehört Ihnen ein kleiner Teil der Produktionsanlagen, Patente und Immobilien eines Unternehmens. Steigen die Preise, steigen automatisch die Umsätze, Gewinne und oft auch die Dividenden eines Unternehmens. Davon profitieren Sie als Aktionär.

Untermauert wird meine Einschätzung durch eine Untersuchung des Bankhauses Sal. Oppenheim. Dazu wurden verschiedene Anlageklassen über einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren (1900-2015) nach ihrer realen jährlichen Wertentwicklung analysiert. Ergebnis: Bei Inflationsraten zwischen 0 % und 4 % bringen Aktien im Durchschnitt 11,1 % Rendite, Renten 5,3 % und Gold nur 1,2 %. Auch Kasse (0,9 %), Immobilien (0,7 %) und Öl (1,9 %) schnitten im Durchschnitt wesentlich schlechter ab als Aktien. Das gleiche gilt für die meisten anderen Inflationsszenarien. Nur bei Inflationsraten von mehr als 8% waren nicht mehr Aktien, sondern Rohstoffe die stärkste Anlageklasse.

Hier können Sie die Studie im Detail nachlesen.

Wie bei Immobilien gilt natürlich auch bei Aktien: Ihre Wertanlage muss gut ausgewählt sein! Wenn Sie eine Verliereraktie kaufen, die im Kurs sinkt, bringt Ihnen auch eine kleine Inflationsrate nichts. Mit Aktien, die schon bewiesen haben, dass sie ein funktionierendes Geschäftsmodell haben und immer weiter im Wert steigen, sind Sie dagegen in Inflationszeiten auf der Gewinnerseite.

Solche Aktien sind unsere Mega-Trendfolger aus den Depots von Lehne’s MegaTrends. Mit anderen Worten: Mit den Empfehlungen, die Sie hier bekommen, sind Sie schon bestens gegen die Inflation geschützt!

Marktanalyse

Jetzt läuft es bombig! Das Millionen-Depot hat seit letzter Woche weitere 5 % zugelegt und aktuell sieht es so aus, als ob die Märkte aus ihrer Seitwärtsphase nach oben ausbrechen. Dann kann Ihr Millionen-Depot zügig im zweistelligen Prozentbereich zulegen!

Ich empfehle Ihnen, die Investitionsquote jetzt wieder zu erhöhen. Heute nehmen wir eine Position auf. Achten Sie diese Woche auf Eilmeldungen: Sollten die Märkte den Ausbruch bestätigen, kann es sein, dass wir schnell weitere Positionen aufbauen.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.


Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.



Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts „meiner Trendfolger“ und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.


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Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.