Wochenanalyse Trendfolge

Warum Unsicherheit gut für eine Rallye ist

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Die Märkte reagieren seit Ende letzter Woche mit empfindlichen Abschlägen auf eine Gemengelage aus Unsicherheit und schlechten Nachrichten.

Da sind natürlich die Strafzölle auf Stahl und Aluminium in den USA. Diese wurden vom Markt noch relativ gelassen hingenommen, doch Trump legte schnell nach. Er möchte amerikanische Technologieunternehmen vor dem Diebstahl geistigen Eigentums schützen und chinesische Investitionen in diesem Bereich erschweren. Am Ende könnte dies das Wachstum der US-Unternehmen bremsen.

In der Technologiebranche erschüttert außerdem der Datenskandal um Facebook und der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto das Vertrauen in die gesamte Branche. Gehen die Techgiganten mit ihrer Macht verantwortungsvoll um, oder braucht es mehr Regulierung, die ebenfalls das Wachstum der Unternehmen drosseln würde?

Die amerikanische Notenbank FED hat letzte Woche nicht nur die Leitzinsen wie erwartet angehoben, sondern in ihrem Ausblick auch einen zusätzlichen vierten Zinsschritt in diesem Jahr nicht kategorisch ausgeschlossen. Bisher waren nur 3 solcher Schritte erwartet worden.

Die Konflikte mit Russland belasten nicht nur die Diplomatie, sondern auch die Handelsbeziehungen.

Und im Interbankengeschäft steigen die Finanzierungskosten. Das bedeutet: Die Banken leihen sich nicht gerne gegenseitig Geld. Bestimmt erinnern Sie sich: Das war schon während der Finanzkrise das große Problem. Stoppt die Notenbank die Liquiditätsflutung, ohne dass das Interbankengeschäft funktioniert, wäre das verheerend und könnte zu einer neuen Finanzkrise führen.

Unsicherheit ist der Treibstoff einer Rallye

Ich höre oft von Lesern: „Die Zeiten sind mir zu unsicher, um momentan in Aktien zu investieren!“ Machen Sie sich aber eines bewusst:

Unsicherheit und schlechte Nachrichten sind wichtig für eine Rallye. Nachhaltig steigende Kurse entwickeln sich immer entlang der berühmten „Mauer der Angst“. Warum ist das so? Nur bei einer ausgewogenen Mischung aus guten und schlechten Nachrichten können die Märkte sich gleichmäßig entwickeln. Gäbe es gar keine Unsicherheit mehr, würde eine grenzenlose Euphorie entstehen. Jeder potenzielle Aktienkäufer würde investieren. Die Kurse würden dann viel zu schnell steigen. Es würde eine Blase entstehen, die bald platzen würde.

Momentan ist die Balance, die der Brennstoff für eine Rallye ist, gestört. Es waren in den letzten Tagen einfach zu viele negative Nachrichten in zu kurzer Zeit. Ich könnte mir deshalb durchaus vorstellen, dass die Korrektur noch ein wenig andauert. Die Gegenwehr der Bullen mit einem starken Wochenbeginn wurde gestern direkt wieder im Keim erstickt.

Trotzdem werden die Märkte mittelfristig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ihren Weg nach oben wieder aufnehmen und auf neue Allzeithochs laufen.

Ich hatte hier schon mehrfach die Meinung vertreten, dass eine Fortsetzung der aktuellen Rallye bis ins Jahr 2021 sehr wahrscheinlich ist. Ich leite das aus verschiedenen Faktoren her, die ich Ihnen in meinem Vortrag auf der Anlegermesse Invest in Stuttgart am Samstag, den 14. April 2018, gerne noch einmal vorstellen möchte. Den Vortrag können Sie sich per Streaming im Internet oder live in Stuttgart anschauen. Wenn Sie persönlich kommen möchten, erhalten Sie ein Gratis-Ticket nach Eingabe des Aktionscodes investor hier.

Als Trendfolge-Investor sind Sie nur in Aktien investiert, die einem intakten Aufwärtstrend folgen. Sollten weitere Werte ihren Trend verlassen, bleiben wir konsequent und verkaufen auch diese. Aber eben nicht nach Paniktagen wie gestern.

Im Millionen-Depot haben wir ein sehr schönes Cashpolster von etwa 40 %. Für die aktuelle Unsicherheitsphase ist das genau richtig. Kommt es zu weiteren Rückgängen, haben wir genügend Liquidität, um zu günstigen Kursen zuzuschlagen. Steigen die Märkte dagegen bald wieder, sind wir mit 60 % unseres Depots dabei!

Wenn die negativen Tendenzen anhalten, könnte es durchaus Sinn machen, die Cashquote noch ein wenig zu erhöhen. Verkäufe tätigen wir aber nach positiven Gegenbewegungen und nicht nach Abverkäufen, wie wir sie am Freitag und gestern gesehen haben.

Sobald es wieder aufwärts geht, finde ich für Sie die besten und stärksten Aktien, die einen neuen dynamischen Trend bilden!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.