Wochenanalyse Trendfolge

Profitieren Sie noch mehr vom Ökostrom-Boom

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Ist das nicht schön? In unseren Depots läuft alles nach Plan! Auf die derzeitige Korrektur hatte ich Sie schon seit Ende Juli vorbereitet. Ihre Megatrend-Depots korrigieren jetzt mit viel Cashanteil im Rahmen ihrer normalen Schwankungsbreite.

Bisher hat keine unserer Megatrend-Aktien ihren Aufwärtstrend so verletzt, dass wir sie verkaufen müssten. Stattdessen nutzen wir heute die Korrektur, um im Rendite-Depot in die fallenden Kurse hinein eine erste Position aufzubauen: Mit Encavis kaufen wir eine Ökostrom-Aktie.

Wann ist die Korrektur zu Ende?

Wann genau eine Korrektur beendet ist, wissen wir nicht. Deswegen kaufen wir immer in die sinkenden Kurse hinein schrittweise Positionen. Das ergibt auch deswegen Sinn, weil der letzte Rücksetzer am Ende einer Korrektur oft sehr schnell wieder aufgeholt wird.

Ein Beispiel: Als die Märkte im März im Sinkflug waren, haben wir am 13.3. unseren Bechtle-Schein gekauft. Als er am 19.3. sein Intraday-Korrekturtief erreichte, war er über 50 % im Verlust. Doch schon am 23.3. drehte er wieder in den Gewinn, den er bis heute auf + 295,4 % ausbaute. Auch wenn das damals eine extreme Entwicklung war, ist es oft so, dass es nach dem Tief einer Korrektur erst einmal schnell wieder nach oben geht.

Hätten wir mehr erreichen können, wenn wir den Schein erst am 23.3. gekauft hätten? Klar! Aber niemand konnte wissen, dass die Märkte genau an diesem Tag drehen. Genauso gut hätte es ein paar Tage früher oder später wieder nach oben gehen können.

Fibonacci-Retracements geben Anhaltspunkte

Der März-Crash war außergewöhnlich. In kleineren Korrekturen gibt es Anhaltspunkte, um das Ende einer Korrektur zu bestimmen. Einen Hinweis können zum Beispiel Fibonacci Retracements liefern.

Es würde hier zu weit führen, zu erklären, was Fibonacci-Zahlen sind und wie die Retracements entstehen. Es sind vereinfacht gesprochen aber Linien, die man mit jedem professionellen Charttool nach einem Aufwärtstrend einzeichnen kann. Sie geben mögliche Ziele für eine Korrektur vor.

Schwache, normale oder starke Korrektur?

Das erste Retracement liegt bei 23,6 % der vorherigen Aufwärtsbewegung. Wenn eine Korrektur hier schon endet, ist es eine schwache Korrektur und damit ein Zeichen für die Stärke der Bullen, die es so früh schon wieder schaffen, die Kurse nach oben drehen zu lassen.

Normale Korrekturen enden oft beim 38,2 %- oder 50,0 %-Retracement, starke Korrekturen bei 68,2 %. Manche Analysten sehen hier die „last line of defense“, andere erst bei 78,6 %. Wird diese letzte Verteidigungslinie der Bullen unterschritten, handelt es sich nicht mehr um eine Korrektur. Dann ist der Trend vielmehr beendet.

Ein Beispiel: Der Nasdaq 100

Schauen wir uns ein Beispiel an. Ich habe mich für den Nasdaq 100 entschieden, weil er momentan der spannendste Index ist und vor der Korrektur am meisten nach oben übertrieben hat.

Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Im Chart sehen Sie alle Retracements als farbige Zonen eingezeichnet. Dreht der Index in der gelben Zone nach oben, also bei etwa 11.100 Punkten, wäre das eine schwache Korrektur und ein Zeichen dafür, dass der Trend schnell wieder aufgenommen wird. Gestern hat der Nasdaq 100 diesen Bereich erreicht. Gleichzeitig unterstützt hier die blau geschwungene 50-Tage-Linie. Es spricht vieles dafür, dass es jetzt zumindest zu einer Gegenbewegung nach oben kommt.

Erst nach dieser Gegenbewegung entscheidet sich, wie es weitergeht. Eine normale Korrektur könnte in einem zweiten Schub nach unten bei 9.606 oder 10.274 Punkten enden. Dort liegen die nächsten Retracements. Eine starke Korrektur könnte den Index sogar auf 8.937 Punkte führen. Selbst bei einem Rückgang in diesen Bereich wäre der Aufwärtstrend immer noch intakt, solange die Kurse dort nach oben drehen!

So wendet man die Retracements an

Allein aufgrund der Vielzahl von Retracements ist ein genauer Umkehrpunkt nach einer Korrektur mit dieser Methode nicht zu bestimmen. In meiner täglichen Analyse kombiniere ich dieses Hilfsmittel mit weiteren Methoden. Zum Beispiel habe ich Ihnen den Follow-Through-Day schon vorgestellt. Er kann das Ende einer Korrektur anzeigen, wenn ab dem 4. Tag nach einem Korrekturtief wichtige Indizes unter steigendem Volumen dynamisch nach oben laufen. Sie sehen also: Auch wenn wir nie Gewissheit über das Ende einer Korrektur bekommen können, wende ich in meinen täglichen Analysen verschiedene Methoden an, um Ihnen Empfehlungen zumindest in der Nähe des Korrekturtiefs zu geben. Seien Sie also gespannt auf Eilmeldungen in der nächsten Zeit!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs “Lehne’s MegaTrends” erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.