Wochenanalyse Trendfolge

Von Gewinnmitnahmen ist noch niemand arm geworden – oder doch?

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„Von Gewinnmitnahmen ist noch niemand arm geworden.“ Es ist ein alter Börsenspruch, der rechtfertigen soll, Gewinne bald mitzunehmen. Denn es leuchtet auf den ersten Blick ja auch ein: Wer eine Position im Plus verkauft, kann dabei kein Geld verlieren. Er steht immer auf der Gewinnerseite.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist die, dass oft die gleichen Anleger, die schnelle Gewinnmitnahmen machen, sich ungern von ihren Verlustpositionen trennen. Steht eine Aktie mit 10 % im Plus, wird das als tolles Ergebnis angesehen, und der Gewinn wird mitgenommen. Rutscht eine andere Position mit 20 % ins Minus, wird der Verlust nicht begrenzt. Schließlich könnte die Aktie sich ja noch einmal erholen. Stimmt, könnte sie. Sie könnte aber auch mit 50 %, 70 % oder 90 % ins Minus laufen. Wer so vorgeht, wird arm, gerade auch wegen schnellen Gewinnmitnahmen.

Die oberste Maxime der Trendfolgestrategie:
Gewinne laufenlassen, Verluste begrenzen

In der Trendfolge verfolgen wir die umgekehrte Strategie: Wir lassen die Gewinne laufen und begrenzen die Verluste. Es gibt im Prinzip für uns nur 2 Fälle, aus einer Position auszusteigen:

Läuft eine Position so gut, dass sie aufgrund ihrer Gewinne eine zu hohe Gewichtung im Depot bekommt, machen wir bei den ersten Warnzeichen im Chart eine Teilgewinnmitnahme. Letzte Woche haben wir es bei Nestlé so gemacht und nach + 112 % im Mai noch eine weitere Tranche mit + 323 % realisiert. Trotzdem hat Nestlé noch eine ähnliche Gewichtung wie die meisten anderen Positionen im Depot.

Der zweite Fall: Wir verkaufen sofort, wenn eine Megatrendaktie ihren kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrend nach unten verlässt. Dann ist das Chance-Risiko-Verhältnis für weiter steigende Gewinne nicht mehr ideal.

Dabei muss eine Position, die ihren Aufwärtstrend verlässt, keineswegs im Minus schließen. Auch das haben Sie in den vergangenen Tagen erlebt: YUM Brands und Evotec mussten wir aus dem Depot aussortieren, weil der Aufwärtstrend nicht länger intakt war. Trotzdem konnten wir bei YUM Brands am Ende einen Gewinn von +23,8 % im Optionsschein realisieren und bei Evotec + 11,4 % in der Aktie.

Das war möglich, weil wir die Aktie und den Optionsschein lange genug im Depot hatten und vorher einen großen Teil der Aufwärtsbewegung mitgenommen hatten. Das Verlassen des Trends ging dagegen vergleichsweise schnell.

Verluste zu begrenzen ist also wichtig. Wir machen es immer dann, wenn eine Aktie als Basiswert oder direktes Investment den Aufwärtstrend verlässt, weil dann das Chance-Risiko-Verhältnis für die Position nicht mehr ideal ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Position gerade im Plus oder im Minus ist.

+ 100 % oder + 1.000 % Gewinn? So groß ist der Unterschied!

Mindestens genauso wichtig wie das Begrenzen der Verluste ist aber das Laufenlassen der Gewinne. Eine Megatrend-Aktie kann viele Monate oder sogar Jahre ohne nennenswerte Korrektur nach oben laufen. Das sind dann die Positionen, die richtig Spaß machen. Begleiten wir in einer guten Marktphase eine starke Megatrend-Aktie mit einem Optionsschein, können Sie locker mit Gewinnen von + 1.000 % und mehr rechnen!

Stellen Sie sich vor, Sie nehmen in einem solchen Fall nach + 100 % schon den kompletten Gewinn mit, weil „von einer Gewinnmitnahme ja noch niemand arm geworden ist“. Wenn Sie beispielsweise 500 Euro investiert haben, freuen sich bei + 100 % über einen Gewinn von 500 Euro. Natürlich ist eine solche Verdopplung nicht schlecht. Aber wenn der Optionsschein das Potenzial hat, zu einer 1.000 %-Position zu werden, bringen Sie sich um einen großen Teil Ihrer Gewinnchancen.

Denn ein 1.000 %-Gewinner bringt Ihnen bei einer Investition von 500 Euro nicht 500 Euro Gewinn, sondern 5.000 Euro. Das sind dann die Positionen, die ein Portfolio richtig nach oben treiben.

Sicher, momentan sind unsere stärksten Positionen „nur“ mit + 282,7 % im Millionen-Depot, mit + 149,0 % im Rendite-Depot und mit + 98,4 % im Power-Depot vorne. Aber geben Sie den Positionen Zeit! Für eine 1.000 %-Chance braucht es eine Weile.

Ich kenne die Trendfolge nun schon seit 15 Jahren und ich kann Ihnen versichern, dass solche Megagewinne immer wieder vorkommen. Deswegen bin ich mir sicher, dass auch Sie sich schon bald an Ihrer ersten 1.000 %-Position erfreuen können!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

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Kategorie:Wochenanalysen

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3 comments

  1. Sehr geehrter Herr Lehne,

    ich bilde Ihre drei Depots zu 100% nach. Von einigen Werten des Rendite-Depot habe ich zum Testen für mich Faktorzertifikate mit Faktor 2 der Commerzbank zusätzlich gekauft, obwohl ich Ihre Ausführungen zu Faktorzertifikaten sehr genau gelesen habe. Hintergrund war ein Artikel in der Zeitschrift der „Aktionär“, wo fünf langfristige Strategien zum Vermögensaufbau getestet worden sind. Die aggressivste und erfolgreichste war die mit Faktorzertifikaten (Faktor 2) auf besonders trendstarke Aktien.

    Da der Test bis jetzt seit mehreren Jahren erfolgreich läuft habe ich auch „Innogy“ gekauft. Da ich nicht weiß wie Zertifikate bei einem Squeeze Out behandelt werden, trage ich mich mit dem Gedanken den Wert des Zertifikates in Aktien zu übertragen. Über einen Rat von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wilfried Strohbach

    1. Sehr geehrter Herr Strohbach,

      bei einem Squeeze Out dürfte das Zertifikat zum letzten gültigen Börsenkurs abgerechnet und Ihnen ausgezahlt werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass die Barabfindung und der Nachschlag, den es bei einem Squeeze Out gibt, oft höher ausfallen als der letzte Börsenkurs. Dies gilt natürlich nur für die Aktien und nicht für Derivate, insofern bleibe ich bei meiner Empfehlung, in die Aktien von Innogy zu investieren.

      Viele Grüße
      Stefan Lehne

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.