Die Regeln zum Trendfolge-Depot

Vermögen sinnvoll aufteilen

Immer wieder werde ich gefragt: „Herr Lehne, wie kann ich mein Vermögen sinnvoll aufteilen, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chance und Risiko zu bekommen?“ Natürlich ist das eine Frage, die sehr schwer zu beantworten ist, weil sie von der Größe Ihres Vermögens abhängt.

Grundsätzlich kommen folgende Vermögensklassen für die Aufteilung Ihres Kapitals in Frage:

Sparguthaben / Bargeld

Sicherlich nicht besonders spannend, und in Zeiten niedriger Zinsen auch nicht besonders gewinnbringend. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein kleiner Teil des Vermögens immer in bar oder auf einem Tagesgeldkonto gehalten werden sollte. Der Vorteil: Sofortige Liquidität, hohe Sicherheit. In Euro gerechnet wird sich Ihr Vermögen, das auf der Bank als Sparguthaben liegt, nicht reduzieren. Wenn man die Inflationsrate einrechnet, wird es aber dennoch Jahr für Jahr ein bisschen weniger wert. Ich persönlich würde diesen Anteil deshalb eher gering halten. Für mich ist es am sinnvollsten, diesen Anteil auf einem Tagesgeldkonto zu halten. Einige Direktbanken bieten hierfür die gleichen oder bessere Konditionen wie Sparbücher mit gesetzlicher Kündigungsfrist, die die Liquidität stark einschränken.

Immobilien

Hier kommt es natürlich darauf an, welche Immobilien Sie haben oder kaufen möchten. In den Ballungszentren und selbst in vielen mittelgroßen Städten sind in den letzten Jahren die Immobilienpreis auf schwindelerregende Höhen gestiegen. Dennoch: Die Immobilien hier sind werthaltig, die deutschen Großstädte wachsen weiter, eine Immobilienblase ist in Deutschland aus meiner Sicht nicht zu sehen. Auch in vielen Jahren werden Sie hier Wohnimmobilien noch gut vermieten können. Die Renditen sind freilich wegen der hohen Anschaffungskosten auch nicht mehr besonders attraktiv.

Anders sieht es auf dem Land aus: Hier gibt es schon seit Jahren einen Abwärtstrend, der wohl so schnell auch nicht stoppen wird. Immoblien auf dem Land sind einfach nicht attraktiv und können oft nur schlecht vermietet werden. Neuanschaffungen für Vermietungszwecke sollte man aus meiner Sicht dort nicht mehr machen.

Und wie sieht es mit eigengenutzten Immobilien aus? Natürlich ist es besonders im Alter eine ganz wesentliche Entlastung, wenn Sie selbst mietfrei wohnen können. Von Finanzexperten hört man immer wieder, dass dies eigentlich nur eine romantische Vorstellung ist und dass es steuerlich viel attraktiver und auch viel flexibler ist, Wohnungen zu vermieten und selbst in Miete zu wohnen. Ich kann aber jeden verstehen, der im Alter gerne in einer abbezahlten eigenen Wohnung leben möchte. Ich selbst möchte dies auch.

Andere Sachanlagen, Gold

Hier kommen Edelmetalle, insbesondere Gold, ins Spiel, aber auch exotischere Sachanlagen wie Kunst, teurer Wein etc. Zu letzteren kann ich nicht viel sagen, denn dieses Thema war für mich persönlich nie interessant. Beim Gold sollten Sie sich bewusst sein, dass der Goldpreis stark schwanken kann. Es ist keine Anlage, die man heute kauft und in einem Jahr wieder verkauft. Aber es ist und bleibt eine Krisenwährung. Nehmen wir einmal Fälle an, die heute sehr abwegig erscheinen, wie z.B. einen Zusammenbruch des ganzen Euro-Systems, einen verheerenden weltweiten Krieg, eine große Naturkatastrophe, eine Hyperinflation in Europa. Ich will Ihnen keinesfalls Angst machen, aber in solchen Fällen werden Sie froh sein, wenn Sie einen Teil Ihres Vermögens in Gold haben. Gold ist aber meiner Meinung nach etwas, das Sie von einem Anteil Ihres Vermögens kaufen sollten, den Sie vermutlich nie wieder brauchen. Kaufen Sie sich einen schönen Goldbarren, legen Sie ihn in einen sicheren Tresor oder in ein Bankschließfach und lassen Sie ihn dort für Ihre Erben liegen.

Anleihen, Sparbriefe etc.

Bei Anleihen müssen Sie sich immer bewusst sein, dass diese so sicher sind, wie der Herausgeber der Anleihe. Deutsche oder schweizer Staatsanleihen dürften weitgehend sicher sein, allerdings bringen diese auch nicht mehr eine höhere Rendite als Sparbücher. Von solchen Sparformen, die Ihnen vielleicht ein dürftiges halbes Prozent mehr bringen als ein gutes Tagesgeldkonto, würde ich absehen. Es bringt einfach zu wenig und ist weniger liquide. Und Anleihen mit einer höheren Rendite, wie z.B. Staatsanleihen unsicherer Länder oder gar Unternehmensanleihen haben vor allem deshalb eine höhere Rendite, weil das Risiko einfach größer ist, dass Sie Ihr Geld nicht zurück erhalten. Ich persönlich würde auf solche Anlageformen verzichten.

Aktienfonds, Zertifikate und ETFs

Aktienfonds kaufe ich persönlich ebenfalls nicht. Ausgabeaufschläge sind meiner Meinung nach keinesfalls gerechtfertigt, schließlich kassiert der Herausgeber ja eine Management Fee. Warum also sollte man eine Strafe in Form eines Ausgabeaufschlags zahlen, wenn man in einen Aktienfonds investieren möchte? Hierfür gibt es meist nur einen Grund: Weil derjenige, der Ihnen den Aktienfonds verkauft, davon bezahlt wird. Ich persönlich bin kein großer Fan von Aktienfonds. Wenn Sie Ihre Aktien nicht selbst managen wollen und nicht in Aktien investieren, die immer weiter steigen, dann gibt es schließlich noch Zertifikate und ETFs. Zertifikate, die auch aktiv gemanaged werden können, sind von der Gebührenstruktur oft etwas günstiger als Aktienfonds.

ETFs sind sogenannte Exchange Trades Funds. Sie ähneln einem Aktienfonds, haben jedoch ein passives Management. Die Gebühren sind hier wesentlich geringer als bei Aktienfonds, da sie eine feste Anlageklasse nachbilden, z.B. einen Index, einen Branchenindex, einen Regionenindex oder auch verschiedene Rohstoffe, etc. Es gibt ETFs mit so vielen verschiedenen Ausrichtungen, dass Sie fast jede Anlagestrategie damit ausfüllen können. Wenn Sie also kein Aktiendepot selbst managen möchten, dann suchen Sie sich am besten ETFs, die zu Ihrer Anlagestrategie passen.

Aktien

Nun kommen wir langsam zu den Königsklassen der sinnvollen Aufteilung von Vermögen. Ein Aktienanteil sollte meiner Meinung nach in jeder Vermögensaufteilung enthalten sein. Suchen Sie sichere Aktien, die immer weiter steigen, wie die von mir empfohlenen Trendfolge-Aktien. Diese können Sie relativ lange liegen lassen, früher oder später werden sie in fast allen Fällen neue Höchststände ausbilden. Ein wenig Überwachungsarbeit kommt hier jedoch auf Sie zu, es sei denn Sie vertrauen einem Experten im Rahmen eine Börsenbriefs (hier finden Sie eine Checkliste für Börsenbriefe). Natürlich muss auch das Aktiendepot selbst gut diversifiziert sein: Verschiedene Länder und Branchen müssen enthalten sein. Ich selbst führe ein Musterdepot mit bis zu zehn starken Trendfolgeaktien. Meine Zielrendite dafür liegt bei mindestens 10% jährlich. Als Premiumabonnent können Sie dieses Depot mit Ihrem eigenen Vermögen nachbilden.

Optionsscheine

Leider ist dies ein Anteil, der oft vergessen wird oder erst gar nicht in Erwägung gezogen wird, doch ich würde sogar so weit gehen, dass dies mit Abstand der wichtigste Teil für die sinnvolle Aufteilung Ihres Vermögens ist! Legen Sie einen kleinen Teil, z.B. 10% Ihres Vermögens in Optionsscheine auf Trendfolge-Aktien an, um sich die Basis für dauerhafte Vermögensmehrung und Wohlstand zu sichern. In meinem Optionsschein-Depot für Premiumabonnenten strebe ich eine Zielrendite von 60% jährlich an und ich weiß aus den vielen Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren mit meiner Strategie machen konnte, dass dies nicht unrealistisch ist. Mit Zinseszinseffekt können Sie so Ihr Vermögen in 10 Jahren verhundertfachen. Wenn Sie mit 10.000€ starten, steht dieser Teil Ihres Vermögens bei einer Million Euro. Und das mit einem sehr geringen Risiko, weil Sie mit lediglich 10% Ihres Vermögens starten. 

Fazit

Die genaue Aufteilung Ihres Vermögens hängt natürlich von Ihrer persönlichen Situation und der Höhe Ihres Vermögens ab. Eine konkrete Empfehlung, wie Sie Vermögen sinnvoll aufteilen können, wird Ihnen ein Artikel auf einer Website nie geben können, hierfür wäre eine individuelle Analyse nötig. Unverzichtbar sind für mich persönlich die Elemente Sparguthaben (kleiner Anteil), Sachanlagen wie Edelmetalle (kleiner Anteil), Aktien (großer Anteil) sowie Optionsscheine (wichtigstes Element, aber kleiner Anteil). Wenn Sie darüber hinaus eine Immobilie besitzen, kann das keinesfalls schaden.

Sparbriefe, Anleihen und Aktienfonds würde ich persönlich dagegen für die sinnvolle Aufteilung Ihres Vermögens nicht empfehlen.

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.