Wochenanalyse Trendfolge

Wird VARTA der europäische Batteriebauer für Elektroautos?

Hier der Text für die Einleitung

Seit Mitte Januar fahre ich ein Elektroauto von BMW. Ich muss schon sagen: Es ist ein tolles Gefühl! Ein E-Auto braucht kein Getriebe, weil ein Elektromotor im Gegensatz zum Benziner oder Diesel in jedem Geschwindigkeitsbereich das volle Drehmoment abgeben kann. So können Sie in wenigen Sekunden von 0 auf 100 beschleunigen, ohne ein einziges Mal zu schalten. Im Stadtverkehr ergibt sich vom Start weg ein unglaublicher Fahrspaß.

Auch vom Verbrauch her kann sich ein E-Auto sehen lassen: Am vergangenen Wochenende bin ich über 800 km mit meinem Wagen gefahren. Laden musste ich dabei für etwa 40 Euro.

Natürlich: Heute haben die Fahrzeuge noch ihre Kinderkrankheiten. Mein BMW schafft gerade mal gute 200 km Reichweite. Das Laden unterwegs ist nicht immer so problemlos, wie man es sich wünschen würde. Und Elektroautos sind noch viel zu teuer. Geleast habe ich das Fahrzeug nur, weil ich ein Sondermodell zu absoluten Vorzugskonditionen bekommen habe. Ansonsten hätte das Preis-Leistungs-Verhältnis für mich nicht gestimmt.

Elektroautos gehört die Zukunft – aber wer baut die Batterien?

Trotzdem ist sicher: Diesen Autos gehört die Zukunft! Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir weg von stinkenden Verbrennungsmotoren hin zu emissionsfreien Technologien müssen. Das ist einer der Megatrends der nächsten 10 Jahre.

Der kritische Punkt ist dabei die Batterie. Mit 200 km Reichweite ist mein BMW noch nicht wirklich alltagstauglich. Doch wenn die Batteriekapazitäten sich weiterhin alle paar Jahre verdoppeln, werden wir bald Fahrzeuge mit 500 km oder 1.000 km Reichweite kaufen können.

Die Batterie macht übrigens auch einen bedeutenden Anteil an der Wertschöpfung von E-Autos aus. Heute werden solche Batterien fast ausschließlich in China gefertigt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier möchte das ändern und lockt deutsche Unternehmen mit einer Förderung von bis zu 1 Milliarde Euro für den Aufbau einer Batteriefertigung in Deutschland.

Ein Unternehmen, das sich um die Fördermilliarde bewirbt, ist unser Renditedepotwert VARTA. Bisher hatte ich Ihnen VARTA vor allem im Zusammenhang mit dem Megatrend Solarenergie vorgestellt. Denn der Bereich der Energiespeicherlösungen, zum Beispiel für Solarenergie in der Nacht, ist der am schnellsten wachsende Geschäftsbereich des Unternehmens.

VARTA bildet ein Konsortium mit Partnern aus Forschung und Industrie

Das könnte sich bald ändern. Denn jetzt schmiedet VARTA eine Allianz mit dem Fraunhofer Institut, FORD und weiteren Unternehmen aus ganz Europa, um die Fördermilliarde zu bekommen. So könnte ein ähnliches Modell wie bei Airbus entstehen: Jedes Land trägt einen unterschiedlichen Schritt zur Produktionskette einer europäischen Batterie bei. VARTA könnte dabei den größten Teil des Kuchens abbekommen.

Das Knowhow im Bereich der Lithium-Ionen-Zellen ist im Unternehmen heute schon groß. Sowohl im ganz kleinen Bereich wie zum Beispiel bei der Herstellung von maßgefertigten Akkus für kabellose Kopfhörer als auch im größeren Bereich der Energiespeicherlösungen setzt VARTA die Technik bereits ein. Dieses Wissen auch für die Fertigung von Batterien für Elektroautos einzusetzen, wäre nur der nächste logische Schritt.

Natürlich sind auch noch andere Unternehmen auf die Fördermilliarde scharf: VW hat ebenfalls ein Konsortium gegründet, auch die Deutsche Post-Tochter Streetscooter möchte mitmischen. Sollte aber VARTA zum Zug kommen, dürfte der Kurs unserer Aktie sich vervielfachen.

Enormer Umsatzsprung ist möglich

VARTA hat heute eine Marktkapitalisierung von gerade mal 1,5 Milliarden Euro. Für einen künftigen europäischen Batteriebauer wäre das viel zu wenig. Denn die Fertigung von E-Auto-Batterien würde für das kleine Unternehmen einen enormen Umsatzsprung bedeuten.

Die Fantasie über diesen Schritt dürfte mit ein Grund sein, warum VARTA in den letzten Monaten schon so schön gestiegen ist. Immerhin sind wir nach nur gut 2 Monaten schon mit rund 18 % im Plus. Stark!

Dennoch: Wenn VARTA tatsächlich in die Fertigung von Batterien für Elektroautos einsteigt, dann steht die eigentliche Kursexplosion erst noch bevor! Seit Anfang April konsolidiert die Aktie seitwärts. Wenn diese Seitwärtsbewegung abgeschlossen ist, könnte die Aktie die 50 Euro-Marke ins Visier nehmen. Das wäre dann noch einmal ein Plus von rund 25 %.

Da VARTA eine volatile Aktie ist, beachten Sie bitte immer die Empfehlungen Kaufen/Halten/Verkaufen im Premiumbereich des Rendite-Depots!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs “Lehne’s MegaTrends” erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt. Testen Sie Lehne’s MegaTrends jetzt 30 Tage lang gratis und risikolos!

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Kategorie:Zusatzinfos

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2 comments

    1. Hallo Herr Müller,

      danke für den Hinweis, da hatte ich wohl die Ordertabelle vergessen. Die Information ist jetzt im Premiumbereich ergänzt.

      Viele Grüße
      Stefan Lehne

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.