Wochenanalyse Trendfolge

So holen Sie für sich das Beste aus den drei Megatrend-Depots

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In „Lehne’s MegaTrends“ und dem Premiumbereich der Lehne Trendfolgestrategie ist für jeden etwas dabei: Ein konservatives, stetig steigendes Depot mit Aktien und Zertifikaten („Wohlstandssicherungs-Depot“), ein aggressiv gehebeltes Depot mit Optionsscheinen („Vermögensaufbau-Depot“) und ein Depot mit wenigen, schnellen Trades für ein schönes Zusatzeinkommen („Zusatzverdienst-Depot“).

Doch wie sollten Sie nun Ihr Vermögen auf diese Depots aufteilen? Wie immer gilt: Es kommt darauf an. Ein Börsenbrief ist keine Vermögensverwaltung. Das kann er auch gar nicht sein. Ich weiß nicht, ob Sie neben dem Vermögen, das Sie in den Megatrend-Depots anlegen möchten, noch Immobilien besitzen, ob Sie Goldbarren oder andere Werte in einem Schließfach haben. Ich weiß nicht, ob Sie neben dem Anteil, den Sie in Aktien und Optionsscheine investieren, noch eine hohe Barreserve auf einem Sparbuch halten oder ob Sie ein Anlegertyp sind, der fast sein gesamtes Vermögen an der Börse investiert. Ich weiß auch nicht, ob Sie meine Strategie so überzeugt, dass Sie ihr gesamtes Aktienvermögen in Megatrends investieren oder ob Sie darüber hinaus noch andere Strategien verfolgen. Und ich kenne nicht die Ziele, die Sie mit Ihren Anlagen verfolgen.

Doch selbst wenn ich all das wüsste: Als Analyst eines Börsenbriefs darf ich Ihnen keine individuelle Anlageberatung geben. Trotzdem möchte ich heute noch einmal darauf eingehen, wie Sie Ihr Vermögen sinnvoll aufteilen können. Dabei spreche ich nur von dem Teil des Vermögens, den Sie in Megatrend-Aktien investieren.

Grundsätzlich sagt das Startkapital der Depots nichts über die empfohlene Aufteilung Ihres Kapitals aus. Das Vermögensaufbau-Depot und das Wohlstandssicherungs-Depot werden später, wenn sie voll investiert sind, jeweils zehn Positionen haben. Das Zusatzverdienst-Depot hat weniger Positionen, weil hier die Trades schnell wieder geschlossen werden. Ich rechne mit maximal fünf Positionen gleichzeitig, meistens weniger. Um Ihnen ein anschauliches und einfach nachzubildendes Muster-Depot zu bieten, habe ich für jede Position einen Startbetrag von 1000 Euro in die Echtgeld-Depots eingezahlt. Somit haben wir ein Startkapital von jeweils 10.000 Euro in den beiden Haupt-Depots und 5.000 Euro im Zusatzverdienst-Depot im Börsenbrief „Lehne’s MegaTrends“. Im Premiumbereich der Trendfolgestrategie hatte ich der Einfachheit halber im Zusatzverdienst-Depot bisher ebenfalls mit 10.000 Euro gerechnet. Um die Depots einheitlich zu gestalten, werde ich es ab dieser Ausgabe jedoch ebenfalls auf 5.000 Euro reduzieren. Wenn Sie 10.000 Euro für dieses Depot eingeplant haben, dann können Sie entweder die doppelte Stückzahl kaufen oder den Restbetrag auf die anderen Depots aufteilen.

Nachbilden können Sie die Depots ohnehin mit fast jedem beliebigen Betrag. Wenn Sie 100.000 Euro in konservativen Werten anlegen möchten, dann kaufen Sie einfach die zehnfache Stückzahl des Wohlstandssicherungs-Depots. Wenn Sie nur 5.000 Euro in spekulative Derivate investieren möchten, kaufen Sie nur die halbe Stückzahl des Vermögensaufbau-Depots. Eine absolute Untergrenze sehe ich bei ca. 3.000 Euro für das gesamte Depot, also 300 Euro pro Position. Wenn Sie noch weniger investieren, stehen die Gebühren für die Trades in keinem Verhältnis mehr zu den Investitionen.

Kostolany hat einmal gesagt: „Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren.“ Welcher Anteil ist also für ein spekulatives Depot wie das Vermögensaufbau-Depot sinnvoll?

Meine Faustregel: Investieren Sie genau so viel, dass Sie vollkommen entspannt bleiben, wenn das Depot anfängt, stark zu schwanken. Es handelt sich um ein zu 100 % gehebeltes Depot mit Optionsscheinen und ein solches Depot wird immer starken Schwankungen unterliegen. Wer große Chancen haben will, muss auch hohe Risiken eingehen. Das Vermögensaufbau-Depot wird, wenn es wieder voll investiert ist, in Extremfällen um bis zu 10 % an einem einzigen Handelstag (!) schwanken, und zwar nach oben genauso wie nach unten.

Falls solche Schwankungen nichts für Sie sind, können Sie „Lehne’s MegaTrends“ und die Premiumdepots übrigens auch komplett ohne Vermögensaufbau-Depot nutzen. Das Wohlstandssicherungs-Depot als Basisanlage für 80-90 % Ihres Aktienvermögens, gewürzt mit dem Zusatzverdienst-Depot, wird auch eine ansehnliche Rendite bringen. Das Zusatzverdienst-Depot schwankt weniger als das Vermögensaufbau-Depot, weil wir hier weniger Positionen gleichzeitig investiert haben und diese viel schneller schließen, wenn sie nicht laufen, wie erwartet. Das Zusatzverdienst-Depot ist ein 100 Meter Sprint, während das Vermögensaufbau-Depot ein Marathon ist.

Wenn Sie diesen Marathon mit mir als Coach an Ihrer Seite laufen und langfristig sehr viel Vermögen aufbauen möchten, dann sind Sie im Vermögensaufbau-Depot genau richtig. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich das Depot verhundertfachen, so dass aus unserem Anfangsbestand von 10.000 Euro die erste Börsenmillion wird. Bitte machen Sie sich aber von vorneherein klar, dass Sie mit diesem Depot nur verlieren können, falls Sie nicht die Nerven haben, Schwankungen auszuhalten. Wenn das Depot korrigiert, dann holt es Luft für den nächsten großen Schub. Manchmal holt es auch für viele Monate tief Luft. Wer dann in Panik verfällt oder das Vertrauen verliert und in einem solchen ungünstigen Moment aussteigt, gehört zu den zittrigen Händen an der Börse, zu den 90 % der Anleger, die mit spekulativen Positionen Geld verlieren.

Als Faustregel empfehle ich, in ein spekulatives Depot wie das Vermögensaufbau-Depot etwa 10% bis 20 % Ihres Gesamtvermögens zu investieren. Manche Anleger investieren deutlich mehr, um schneller Vermögen aufzubauen. Das ist legitim, solange sie sich bewusst sind, welchen Charakter ein Optionsschein-Depot hat, welches Chance-Risiko-Verhältnis es bietet und welche Schwankungen zu erwarten sind.

Ich wurde gefragt, ob es langfristig Umschichtungen zwischen den Depots geben wird, ob also ab einem gewissen Betrag Gewinne aus den Optionsscheinen in Aktien investiert werden. Da wären wir wieder beim Thema Vermögensmanagement: In diesem Börsenbrief wird es solche Umschichtungen nicht geben. Ich möchte Ihnen vielmehr demonstrieren, welche ungeheuren Wertsteigerungen Sie mit verschieden ausgerichteten Megatrend-Depots erzielen können. Jedes Depot wird deshalb seiner Strategie treu bleiben – für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus.

Das heißt natürlich nicht, dass Sie es genauso machen müssen! Wenn wir einmal den halben Weg hinter uns haben, werden wir Optionsscheine im Wert von 500.000 Euro im Vermögensaufbau-Depot liegen haben. Vielleicht haben Sie zwar am Anfang den für Sie richtigen Prozentsatz für dieses Depot gefunden. Aber dann können Sie nachts nicht mehr ruhig schlafen, wenn Sie an das hohe Risiko denken, das nach den enormen Wertsteigerungen in Ihrem Depot schlummert. Dann kann es für Sie persönlich natürlich sinnvoll sein, von den Musterdepots abzuweichen und Optionsscheine in Aktien umzuschichten. Oder Sie kaufen sich von den Gewinnen eine schöne Immobilie. Ich selbst habe vor zehn Jahren auch einen Teil meines Hauses von Gewinnen aus Optionsscheinen auf Mega-Trendfolger finanziert.

Machen Sie sich also klar, was Ihre Anlageziele sind, welcher Anlegertyp Sie sind, wie Sie Ihr Vermögen auf Cash, Aktien und Optionsscheine aufteilen möchten, wie hoch Ihre Risikobereitschaft ist und wie gut Sie stärkere Schwankungen eines spekulativen Depots aushalten können. Passen Sie dann Ihre Investitionsquote für die drei Depots entsprechend an.

Ganz egal wie Sie sich entscheiden und welchen Betrag Sie in die drei verschiedenen Depots investieren: Mit der Mega-Trendfolge haben Sie sich für eine Strategie entschieden, die Ihnen langfristiges Wachstum und erstaunliche Wertsteigerungen bringen wird.

Marktanalyse

Es ist eine seltsame Zeit: Eigentlich scheint über allen Märkten die Sonne. Alle wichtigen amerikanischen Indizes sind seit Juli auf neue Allzeithochs ausgebrochen. Der DAX hat seine fast eineinhalbjährige Abwärtsbewegung dynamisch verlassen, erfolgreich zurückgetestet und ist dann wieder gestiegen.

Eigentlich ein sehr bullishes Szenario, in dem die Märkte jetzt weiter steigen könnten. Sie tun es aber nicht. Immer wieder kommt Störfeuer von schlechten Fundamentaldaten, die die Märkte dann aber auch nicht fallen lassen. Schließlich sinkt mit allen schlechten Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit weiter, dass die FED im September schon die Leitzinsen erhöht.

Die Dynamik ist jetzt vollkommen raus aus den Märkten und überall hört man Unkenrufe: Der Aufschwung steht auf wackligen Füßen, wir müssen uns auf eine Korrektur vorbereiten. Dazu kommt die negative Saisonalität – der September und Oktober sind oft für kurze, aber heftige Korrekturen gut.

In unserem Megatrend-Depots werden wir erst reagieren, wenn die Sache konkreter wird: Wenn die Märkte endlich ein deutliches Zeichen von Stärke zeigen, werden wir die Investitionsquote im Vermögensaufbau-Depot wieder zügig erhöhen. Vielleicht kann ja die EZB mit ihrer heutigen Sitzung dem Markt weitere Impulse geben. Bei Schwächezeichen dagegen werden wir über kurzzeitige Absicherungen nachdenken und zu günstigeren Kursen nach der Korrektur für Ihr Depot einkaufen gehen. Hierfür halten Sie ca. 50 % Cash in Ihrem Vermögensaufbau-Depot.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
Testen Sie Lehne’s MegaTrends jetzt 30 Tage lang gratis und risikolos!

 

 

Feedback

Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.