Wochenanalyse Trendfolge

Ihr Feedback (Wochenanalyse vom 25.11.2015)

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In der vergangenen Woche habe ich besonders viel Feedback von Ihnen bekommen. Danke an alle, die mir geschrieben haben. Ich nutze Ihr Feedback, um diesen Dienst ständig in Ihrem Sinne weiter zu verbessern. Auf zwei Punkte, die mir besonders aufgefallen sind, möchte ich heute eingehen.

Einigen von Ihnen ist der einleitende Teil offenbar zu lang, sie würden sich stattdessen mehr Informationen zum Tagesgeschäft unserer Depotpositionen wünschen. Im einleitenden Teil versuche ich, Hintergrundwissen zur Trendfolgestrategie oder allgemeines Börsenwissen zu vermitteln, damit Sie besser verstehen, wie wir unser Kapital investieren. Der Blick auf das große Ganze ist mir dabei wichtiger als das Tagesgeschäft. Dass unser Nike-Optionsschein letzte Woche innerhalb von nur zwei Tagen 40% zugelegt hat, nachdem Nike ein neues Aktienrückkaufprogramm angekündigt und die Dividende erhöht hat, ist natürlich sehr erfreulich. Es ist aber nur einer von vielen Sprüngen nach oben oder unten, die unsere Optionsscheine innerhalb von 10 Jahren auf dem Weg zur Million machen werden.

Viel wichtiger ist jedoch: Jeder Trendfolger ist so stark, dass er jederzeit das Potential hat, solche Sprünge zu machen. Daran ändern auch Phasen nichts, in denen das Depot vorübergehend nach unten korrigiert. Dieses Wissen bewahrt Sie davor, im schlechtesten Moment (nämlich während oder nach einer Korrektur) aus einer bewährten Strategie mit Verlust auszusteigen und den nächsten Aufwärtsschub zu verpassen. Denn auch der genannte Nike-Schein hatte vor diesem Sprung nach oben zunächst kräftig korrigiert und war bei Abonnenten, die mit dem Depotaufbau erst kürzlich begonnen hatten, im Minus. Solange unsere Trendfolger in einem stabilen langfristigen Aufwärtstrend sind, gibt es jedoch keinen Grund, sich von ihnen wegen einer kurzen, kräftigen Korrektur zu verabschieden.

Wenn Sie der einleitende Teil mit Hintergundwissen zur Strategie überhaupt nicht interessiert und Sie einfach nur unsere Depots nachbilden wollen mit dem Ziel, in 10 Jahren zum Börsenmillionär zu werden, dann spricht natürlich auch überhaupt nichts dagegen, diesen Abschnitt zu überspringen und das Lesen bei der Marktanalyse oder den Depotübersichten zu beginnen.

Der zweite Punkt, auf den ich eingehen möchte, ist die Gestaltung dieses Börsendienstes. Die meisten Börsenbriefe werden ja wöchentlich als pdf verschickt und wenn man eine neue Darstellungsweise wagt, wie ich es mit diesem Blog gemacht habe, scheiden sich natürlich die Geister. Abonnenten, die den Dienst am Smartphone lesen, sind begeistert, weil sich im Gegensatz zum pdf der Text den schmalen Bildschirmen anpasst und gut lesbar ist. Andere Leser würden sich jedoch die klassische pdf-Form wünschen. Ich denke, ich kann Ihnen jetzt eine Lösung präsentieren, die beiden Wünschen gerecht wird. Zwischen Überschrift und Text finden Sie ab sofort in jedem Artikel einen Link „Text drucken oder als pdf abrufen“. Wenn Sie diesen anklicken, erhalten Sie die Druckansicht des Textes und die Möglichkeit, den Text als pdf zu speichern. Auf Wunsch können Sie vorher die Bilder oder einzelne Textabschnitte ausblenden. Sollte dieser Link bei Ihnen nicht funktionieren, prüfen Sie bitte die Browserschutzeinstellungen Ihrer Antivirensoftware. Wenn alles richtig eingestellt ist, bekommen Sie nach Klicken auf den Link eine saubere Druckvorschau des reinen Textes ohne Navigation und Seitenleiste.

Sehr laut kritisiert haben Sie außerdem die nicht in ihrer ganzen Breite darstellbaren Tabellen der Depotübersicht. Auch diese habe ich noch einmal überarbeitet. Die WKN steht jetzt unterhalb des Trendfolgers. Auf diese Weise passen die Tabellen zumindest auf breiten Bildschirmen in den sofort sichtbaren Bereich. Nur Nutzer mit sehr schmalen Bildschirmen (z.B. Smartphones) müssen noch scrollen.

Wenn auch Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Börsendienst haben, schreiben Sie mir an trendfolge@lehne.de. Ich nehme mir weiterhin die Zeit, jede Frage persönlich zu beantworten und Anregungen umzusetzen, wenn es möglich ist.

Marktanalyse

Der DAX hat Ende letzter Woche den Ausbruch über die Abwärtstrendlinie der Hochs vom Frühjahr und Sommer geschafft. Anschlusskäufe blieben seitdem jedoch aus und gestern schloss der Index unter dem Eindruck des türkisch-russischen Zwischenfalls an der syrischen Grenze wieder unterhalb der Trendlinie. Damit hätten wir ein klassisches Fehlsignal, das zur Vorsicht ruft. Nachdem es durch ein äußeres Ereignis ausgelöst wurde, muss jedoch die weitere Entwicklung erst abgewartet werden. Ein Ausbruch nach oben ist immer noch möglich.

Auch die amerikanischen Indizes senden noch keine eindeutigen Signale: Der starken Korrektur der vorletzten Woche folgte als Antwort eine dynamische Aufwärtsbewegung. Das ist erst einmal positiv zu werten. Zuletzt geriet diese jedoch ins Stocken: Die Hochs von Anfang November konnten bisher genauso wenig wie die in Reichweite befindlichen Allzeithochs zurück erobert werden. Nun sind alle Augen auf die ersten Zahlen der diesjährigen Weihnachtssaison gerichtet, die nach dem morgigen Thanksgiving Tag in den USA mit dem Black Friday beginnt, einem traditionellen Einkaufstag, an dem die Einzelhändler die Kunden mit besonderen Rabatten in die Geschäfte locken.

Analyse Trendfolger Under Armour

Trendfolger Under Armour
Chart von Tradesignal Online. Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH.

Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Der trendige Sportartikelhersteller Under Armour steckt seit seinen Hochs vom September nunmehr in einer 2-monatigen Korrektur, die mit hoher Wahrscheinlichkeit bald ihr Ende finden wird. Mehrere Anzeichen deuten darauf hin: Zwar wurden 200-Tage-Linie und untere Begrenzung des Trendkanals letzte Woche einmalig auf Schlusskursbasis verletzt, dies stellte sich jedoch schnell als Fehlsignal heraus: Schon einen Tag später drehte der Kurs nach oben. Mehrere Indikatoren wie MACD und RSI zeigten zuletzt bullishe Divergenzen oder bildeten Kaufsignale. Zudem ist ein Kauf in der momentanen Situation relativ risikolos: Sollte der Bereich doch noch nachhaltig verletzt werden, könnte man die Position mit nur geringem Verlust relativ bald wieder glattstellen. Bei einem starken Trendfolger wie Under Armour ist die Wahrscheinlichkeit jedoch wesentlich höher, dass wir schon bald neue Allzeithochs sehen.

Trendfolge-Optionsscheindepot inklusive Aufbauplan für Neueinsteiger

Das Optionsschein-Depot liegt weiterhin voll im Plan. Am Freitag erreichten wir intraday ein neues Allzeithoch im Depot mit ca. +65%. Mit der danach fehlenden Aufwärtsdynamik ist seitdem auch das Depot ein wenig zurück gekommen. Der Rückgang bewegt sich jedoch in einem für das Optionsschein-Depot überschaubaren Bereich: Aktuell können wir ein Plus von +61,49% verbuchen.

Wir trennen uns heute von unserer letzten Absicherungsposition, dem Airbus Put. In der aktuellen Marktlage können wir auf Absicherungen im Depot vorerst verzichten. Sollte die Situation sich eintrüben, werden wir stattdessen eine Absicherungsposition aufnehmen, die der aktuellen Marktsituation besser angepasst ist. Der Airbus Put ist hierfür nicht mehr geeignet.

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Trendfolge-Premium-Aktiendepot inklusive Aufbauplan für Neueinsteiger

Auch im Aktiendepot sind alle Trendfolger im stabilen Aufwärtstrend und damit ein Kauf. Church & Dwight hat nach der kritischen Phase ein eindrucksvolles Comeback hingelegt. Da wir derzeit ein leichtes Übergewicht amerikanischer Aktien im Depot haben, hilft uns außerdem der stärker werdende US-Dollar bei der Entwicklung der Depotwerte in Euro.

Auch hier möchte ich noch einmal auf Ihre Fragen kurz eingehen: Einzelne Abonnenten sind von der Entwicklung des Aktiendepots enttäuscht. Bitte beachten Sie bei der Beurteilung jedoch, dass das Aktiendepot im Gegensatz zum Optionsschein-Depot erst Mitte Februar gestartet wurde und dann schrittweise bis Mitte Mai aufgebaut wurde. Der Aufbau fand also in einer Zeit statt, als der DAX Höchststände bei über 12.000 Punkten verzeichnete. Jetzt steht der DAX etwa 10% niedriger, das Depot dagegen mit ca. 4% nach 9 Monaten im Plus. Insofern haben wir den DAX mit diesem Depot klar geschlagen. Natürlich ist es jedoch mein Ziel, mit diesem Depot nicht nur den DAX zu schlagen, sondern auch weit mehr als 4% zu erwirtschaften. Die Zielrendite sehe ich bei ca. 10% jährlich. Es würde mich nicht wundern, wenn das Aktiendepot diese Marke bis zum Frühjahr – also 1 Jahr nach Start – noch erreichen würde. Erwarten Sie vom Aktiendepot jedoch keine Wunder. Für den Turbo in Ihrem Investitionsmix haben Sie ja das Optionsschein-Depot.

Depotübersicht

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Aktuell interessante Trendfolger

In dieser Rubrik stelle ich weitere Trendfolger vor, die mir bei der täglichen Chartanalyse aktuell auffallen, die aber aus dem einen oder anderen Grund nicht in die Musterdepots aufgenommen werden können. Wenn Sie etwas Geld zum Investieren übrig haben, lohnt es sich, einen Blick auf diese Aktien zu werfen. Bitte beachten Sie, dass diese Trendfolger im Gegensatz zum Musterdepot von mir nicht fortlaufend betreut werden, sondern Sie sich um eine geeignete Ein- und Ausstiegsstrategie selbst kümmern müssen. Nicht auf alle hier vorgestellten Trendfolge-Aktien gibt es auch Optionsscheine zu kaufen.

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Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

Kategorie:Wochenanalysen

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3 comments

  1. Grüß Gott Herr Lehne,

    Ihre vorgenommenen Änderungen finde ich sehr gut gelungen. Ich nutze sowohl einen Mac als auch ein i-Phone zum lesen. Klappt alles wunderbar! Prima!

    Gruß

    B.Feith

  2. Guten Morgen,

    ich sehe gerade, dass nicht nur die neuen sondern alle Wochenanalysen als PDF downloadbar sind. Und das von Anfang an. Damit kann ich ein eigenes Archiv aufbauen und muss mich zum Lesen nicht immer einloggen.

    Top!

    Gruß

    B.Feith

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.