Wochenanalyse Trendfolge

3 Gründe, warum die Märkte noch eine ganze Weile weiter steigen könnten

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Als Mega-Trendfolger stellen wir uns immer hinter den Markt. Das bedeutet: Fangen die Kurse an zu steigen, dann steigen wir ein. Bei Überhitzungen empfehle ich Ihnen Gewinnmitnahmen. Fallen die Kurse, bauen wir am Anfang schrittweise Cash auf. Und am Ende einer kurzfristigen Korrektur kaufen wir wieder neue Trendfolger für Ihre Depots.

Den Rhythmus gibt uns also der Markt vor. Trotzdem ist es wichtig, sich von Zeit zu Zeit Gedanken zu machen, ob der Markt überhaupt noch weiter steigen kann. Schließlich können Sie überall lesen, dass Aktien schon viel zu hoch bewertet seien.

Ich möchte mir heute gemeinsam mit Ihnen die andere Seite der Medaille anschauen und Ihnen 3 Gründe nennen, warum die Märkte noch eine ganze Weile weiter steigen könnten.

Grund 1: Die Unternehmensgewinne steigen wieder

Nach einer langen Durststrecke steigen die Unternehmensgewinne endlich wieder. Die letzten Quartalszahlen waren sehr ordentlich. Sowohl für den DAX, als auch für den S&P 500 wird für die nächsten beiden Jahre im Durchschnitt eine Gewinnsteigerung um die 10 % erwartet.

Steigende Gewinne treiben die Kurse. Unsere Mega-Trendfolger schneiden meistens noch besser als der Durchschnitt ab. Wenn die Prognosen wie erwartet eintreten, dann werden alleine die Gewinnsteigerungen der Unternehmen Ihr Megatrend-Depot weit nach vorne treiben.

Grund 2: Die Stimmung ist so schlecht wie selten zu vor

Die Stimmung der Anleger ist ein Kontra-Indikator. Vielleicht fragen Sie sich, warum das so ist. Warum sollte eine Kursrallye gerade in einem pessimistischen Umfeld starten? Die Antwort ist ganz einfach: Pessimistische Anleger haben ihre kurz- bis mittelfristigen Positionen schon verkauft. Oder hätten Sie viele kurzfristige Anlagen im Depot, wenn Sie fallende Kurse erwarten? Fangen die Kurse dann wider Erwarten an zu steigen, müssen die Anleger den steigenden Kursen hinterherlaufen und ihr Geld investieren. Das ist der Treibstoff für eine Rallye. Große Korrekturen entstehen dagegen, wenn die Anleger am falschen Fuß erwischt werden. Wenn sie euphorisch sind und plötzlich verkaufen müssen, weil der Markt unerwartet dreht.

Aktuell sehen nur noch 21 % der Anleger den DAX in einem Aufwärtstrend (Quelle: Handelsblatt). Das ist erstaunlich, schließlich notieren die US-Indizes auf Allzeithoch und auch der DAX schlägt sich wacker und versucht heute den erneuten Angriff auf 12.000 Punkte. Das letzte Mal war die Stimmung Anfang 2015 so schlecht. Danach startete der DAX eine 13 %-Rallye und erreichte sein Allzeithoch.

Das heißt natürlich nicht, dass morgen wieder eine solche Rallye starten muss. Es kann gut sein, dass es vorher noch ein paar Hundert Punkte abwärts geht. Seien Sie sich bewusst darüber, dass Stimmungsindikatoren mittelfristige Indikatoren sind und kein genaues Timing ermöglichen.

Eines wäre aber sehr ungewöhnlich: Wenn in einem Marktumfeld mit einer so pessimistischen Stimmung eine große Korrektur startet.

Grund 3: Ein Trend ist ein Trend, bis er bricht

Ein Aufwärtstrend, wie wir ihn an den Aktienmärkten seit 2009 sehen, geht nicht einfach so zu Ende. Es muss dafür immer einen Grund geben. Eine Möglichkeit ist ein externes Ereignis, wie die Finanzkrise 2008. Wird Donald Trump die Märkte enttäuschen und seine Wahlversprechen nicht wie erwartet umsetzen, vielleicht sogar die USA ins Chaos stürzen? Werden in Holland und Frankreich nationalistische Parteien die Wahl gewinnen? Wird am Ende die EU auseinanderfallen? Das alles wäre zwar denkbar. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür ist zu klein, um in Panik zu verfallen. Umgekehrt kann es genauso gut sein, dass Trump die Wirtschaft tatsächlich in Schwung bringt und es in Europa eine Erleichterungsrallye gibt, wenn die Wahlen gut ausgehen.

Neben einem externen Ereignis gibt es eine zweite Möglichkeit, wie ein Trend stirbt: Eine Übertreibungsphase. Aktuell kann es gut sein, dass wir auf eine solche Phase zusteuern. Erste Anzeichen gibt es: Der Dow Jones schaffte zuletzt 12 Gewinntage hintereinander, bevor es gestern erstmals nach dieser Serie ein winziges Minus gab. 12 Tage in Folge mit Kurssteigerungen gab es seit der Auflage des Index im Jahr 1896 erst drei Mal! Ein wahrhaft historisches Ereignis.

Aber eine solche kurzfristige Übertreibung meine ich nicht. Eine Übertreibung, die einen 7-jährigen Trend beendet, dauert Monate oder Jahre.

So sprach man schon 1996 (ähnlich wie jetzt) davon, dass die Märkte heiß gelaufen und die Unternehmen zu hoch bewertet seien. Trotzdem sollte es noch über 3 Jahre dauern, bis eine scharfe Korrektur kam. Der DAX konnte sich in diesen 3 Jahren mehr als verdreifachen. Das ist eine echte Übertreibung! Wer damals investiert war, verdiente das Geld seines Lebens.

Fazit

Wenn man alles zusammenzählt, gibt es durchaus gewichtige Argumente für weitere Kurssteigerungen. Lassen Sie sich deshalb nicht zu sehr beirren, wenn Sie überall hören, die Unternehmen seien schon zu hoch bewertet.

Und wenn es anders kommt? Sie wissen ja: Ich habe noch nie für mich beansprucht, Hellseher zu sein. Am Ende reagieren wir auf die Signale, die der Markt uns vorgibt. Wenn die Märkte weiter steigen, dann werden wir es für Ihr Depot nutzen. Wenn es anders kommt, dann werden wir die Strategie anpassen und Ihr Depot sturmfest machen.

Marktanalyse

Bisher wollen die Märkte trotz des kurzfristig überhitzten Zustands einfach nicht fallen. Dennoch war es richtig, dass wir die Positionen reduziert haben. Die Union Pacific rauschte nach meiner Verkaufsempfehlung erst einmal ein paar Prozent nach unten. Hier warte ich auf ein Stärkesignal für den neuen Optionsschein. Bei Bayer hat sich das Chartbild nach den Abschlägen von Ende letzter Woche deutlich eingetrübt. Hier müssen wir kein unnötiges Risiko eingehen.

Nach der Rede von Donald Trump vor dem Kongress steigen die Märkte wieder. Der DAX unternimmt einen neuen Angriff auf die 12.000 Punkte. Jetzt ist es ganz wichtig, dass dieser auch gelingt und das Hoch von letzter Woche überboten wird. Wenn dem DAX erneut die Puste ausgeht, besteht die Gefahr eines kurzfristigen Doppel-Tops. Dann müssten wir das Depot absichern.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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