Wochenanalyse Trendfolge

Diese Technologie könnte den Dow Jones auf fast 73.000 Punkte bringen

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In den 2030er Jahren könnte der Dow Jones bei 73.000 Punkten stehen!

Keine Sorge, ich habe nicht die Bodenhaftung verloren. Ich weiß, dass der amerikanische Leitindex bei gerade mal gut 21.000 Punkten steht und sich für diese Zielmarke mehr als verdreifachen müsste.

Doch ich möchte Ihnen das große Bild vor Augen führen. Nur so sehen Sie die immensen Chancen, die die Börse uns Trendfolgern in den nächsten Jahrzehnten bietet. Das gilt umso mehr in Zeiten wie diesen, in denen so viele Analysten davor warnen, dass die Kurse schon viel zu weit gelaufen sind. Sie bezeichnen die momentane Rallye als „sehr reif“, weil sie schon seit 2008 andauert.

Doch die beiden großen Schübe des letzten Jahrhunderts haben noch viel länger gedauert: Von 1942 bis 1965 stieg die Börse über 20 Jahre lang fast ohne Unterbrechung. Der Dow Jones kletterte in dieser Zeit von 94 Punkten auf 987 Punkte – eine Steigerung von etwa 950 Prozent.

Der zweite große Schub dauerte 18 Jahre: Von 1982 bis 2000 stieg der Dow Jones von 788 Punkten auf 11.723 Punkte. Damals waren es sogar 1.387 %.

Zwei Steigerungen, grob gerechnet jeweils etwa 1.000 % – was hatten diese außergewöhnlichen Zeiten gemeinsam?

Die erste Mega-Rallye: Elektronik

Beide Male war es eine revolutionäre Technologie, die die Märkte so weit nach oben trieb. Natürlich half bei der ersten Rallye auch die Zerstörung, die der zweite Weltkrieg angerichtet hatte. Das erforderte immense Investitionen für den Wiederaufbau Europas.

Doch es wurden auch viele Erfindungen gemacht, die wir heute noch benutzen, vor allem im Bereich der Elektronik. Man entwickelte unter anderem den ersten Taschenrechner, den Elektrorasierer und das Farbfernsehen. Die ersten integrierten Schaltkreise stammen aus dieser Zeit. Und natürlich half die Elektronik, industrielle Fertigungsprozesse effektiver zu gestalten. Die Gewinne vieler Unternehmen explodierten dadurch.

Vielleicht erinnern Sie sich an den Trendfolge-Pionier Nicolas Darvas, den ich Ihnen hier in der Wochenausgabe 24/2016 und auf meinem Vortrag auf der INVEST vorgestellt habe (abrufbar auf http://www.lehnesmegatrends.de/ftz/so-funktioniert-die-megatrend-strategie). Er machte während dieser Mega-Rallye aus dem Nichts mehr als 2 Millionen US-Dollar an der Wall Street. Das schaffte er nur, weil er auf neue Technologien setze, vor allem auf Elektronik-Aktien.

Die zweite Mega-Rallye: Mikroelektronik und Internet

Der zweite große Schub ist auch meiner Generation noch gut im Gedächtnis. Diesmal war es die Mikroelektronik, die die Märkte beflügelte. Als die Mega-Rallye Anfang der 1980er-Jahre begann, steckten die heutigen Riesen noch in den Kinderschuhen: Micosoft, Apple, SAP und viele andere Technologieunternehmen wurden damals gegründet oder waren erst wenige Jahre alt.

Noch einmal befeuert wurden die Märkte, als in den 1990er-Jahren das Internet die Welt eroberte. So wurde die weltweite Vernetzung von Computern Wirklichkeit. Computer und Internet waren Technologien, die Einzug in jedes Unternehmen und jeden Haushalt hielten. Und wieder schaffte man es, durch die neue Technologie die industrielle Produktion wesentlich effektiver zu gestalten.

Welche Technologie befeuert die dritte Mega-Rallye?

Was könnte nach der Elektronik und der Mikroelektronik also die nächste Technologie sein, die die Welt verändert? Eine Technologie, die jeden Lebensbereich und jedes Unternehmen erfasst, Unternehmen noch einmal effizienter macht und Gewinne explodieren lässt?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Technologie gefunden ist. Es ist eine Technologie, die heute noch genauso in den Kinderschuhen steckt wie die Mikroelektronik Anfang der 1980er-Jahre: Künstliche Intelligenz.

Vielleicht kommt Ihnen künstliche Intelligenz nicht ganz geheuer vor. Viele Menschen haben Angst davor, dass Maschinen eines Tages intelligenter sein werden als Menschen. Doch aufhalten können wir es nicht.

Persönliche Assistenten wie Alexa, Cortana und Siri werden Ihnen immer mehr Arbeiten abnehmen und selbständig dazu lernen, um Ihre Wünsche besser zu erfüllen.

Künstliche Intelligenz kann Unmengen an Daten analysieren und die richtigen Schlussfolgerungen daraus ziehen. So werden beispielsweise medizinische Diagnosen wesentlich verbessert (und Diagnoseärzte ein Stück weit überflüssig).

Sogar in der Krebsheilung könnte künstliche Intelligenz den Durchbruch bringen: Microsoft arbeitet an zwei Projekten zur Heilung von Krebs und behauptet selbstsicher, dass die Menschheit dank künstlicher Intelligenz in zehn Jahren definitiv vom Krebs befreit ist.

Natürlich wird künstliche Intelligenz auch im selbstfahrenden Auto stecken. Roboter im Haushalt und in der Industrie werden selbständig dazu lernen und immer mehr Aufgaben immer effizienter übernehmen können.

Software, die sich selbst verbessern kann und Maschinen, die ständig dazu lernen, werden nie da gewesene Sprünge erreichen, wenn es darum geht, die Effizienz in den Unternehmen zu steigern.

Bei Tesla arbeitet man beispielsweise daran, dass Maschinen Produktionserweiterungen selbständig vornehmen können. Steigt die Nachfrage, bestellt die Software eigenständig eine neue Produktionsstraße.

Natürlich bringt diese Entwicklung auch Probleme mit sich: Viele Arbeitsplätze werden von künstlicher Intelligenz verdrängt werden. Diese Problematik zu lösen, wird eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten werden.

Doch die Märkte werden die neuen Entwicklungen erst einmal bejubeln, weil sie die Gewinne der Unternehmen immens steigern werden.

Dow Jones bei 73.000 Punkten

Wie komme ich also darauf, dass der Dow Jones, der heute bei gut 21.000 Punkten steht, auf fast 73.000 Punkte steigen kann?

Natürlich kann eine solche Aussage nur eine grobe Schätzung sein. Ich bin davon ausgegangen, dass

  • der Schub insgesamt wieder um die 1.000 % betragen wird
  • das Ende der Finanzkrise der Startschuss für eine Jahrzehnte andauernde Rallye war
  • diese Rallye in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten von den Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz befeuert wird.

Dann kommen wir auf den genannten Zielkurs:

Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Doch selbst, wenn es so kommt, ist das kein Grund, leichtsinnig zu werden. Die beiden vergangenen Mega-Rallyes sehen zwar in der langfristigen Betrachtung sehr gradlinig aus. Zwischendurch kam es trotzdem immer wieder zu heftigen Korrekturen.

So verlor beispielsweise der Dow Jones im Crash des Jahres 1987 über 40 % in nur drei Monaten. Auch in den 1990er-Jahren ging es zweimal um jeweils 20 % nach unten. Solche kurzen, kräftigen Crashs waren immer die besten Kaufgelegenheiten!

Und so könnte es sein, dass am Ende beide Recht behalten: Die momentan überall hörbaren Warner, die darauf hinweisen, dass die Märkte irgendwann korrigieren müssen. Und ich mit meiner Einschätzung, dass diese Rallye uns dank künstlicher Intelligenz noch lange Freude macht.

Selbst, wenn die Entwicklung so kommt, braucht es ein perfektes Timing, um Ihr Millionen-Depot schnell und sicher durch Korrekturen zu bringen. Gemeinsam werden wir die Mega-Rallye optimal für stetig steigende Gewinne nutzen und die Million erreichen. Wenn ich mit der heutigen These richtig liege, wird es aber wahrscheinlich keine 10 Jahre dauern, sondern schneller gehen.

Marktanalyse

Die Märkte sind zur Zeit etwas lustlos. Der S&P 500 konnte seit seinem Ausbruch auf neue Allzeithochs letzte Woche noch keine Anschlusskäufe generieren. Das ist jedoch normal. Denn der Ausbruch erfolgte sehr steil, so dass eine mehrtägige Konsolidierung gesund ist.

Der DAX zeigt ohnehin seit einigen Wochen eine deutlich schlechtere Performance als die US-Märkte. Vermutlich liegt es am stärkeren Euro, der für die deutsche Exportindustrie schlecht ist.

Trotz des Allzeithochs im S&P 500, das ein klar bullishes Signal ist, gibt es zarte Warnsignale: Die neuen Hochs werden nicht von der Mehrheit der Aktien getragen. Stattdessen sind es wenige starke Aktien, die die Märkte nach oben ziehen. Der Nasdaq Biotechnology Index generierte gestern sogar ein klares Verkaufssignal: eine seit Februar andauernden Seitwärtsbewegung wurde nach unten gebrochen. Die Finanzwerte bilden eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation, eine starke Umkehrformation nach einer Rallye. Sie ist jedoch noch nicht vollendet und kann genauso gut noch nach oben aufgelöst werden.

Insgesamt sehen wir also ein sehr durchmischtes Bild.

Derweil haben zwei Werte in unserem Millionen-Depot die Marke von 100 % Gewinn überschritten. Wir nehmen Teilgewinne mit!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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