Wochenanalyse Trendfolge

Deswegen wird 2019 ein starkes Aktienjahr

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2019 wird ein starkes Aktienjahr. Davon bin ich überzeugt. Ich weiß, dass die momentanen Kursbewegungen für Sie vielleicht verwirrend sind. Deshalb habe ich unten einen zusätzlichen Artikel verfasst, in dem ich auf die aktuelle Marktlage eingehe und einen ersten kurzen Ausblick auf 2019 gebe.

Knock Outs für mittelfristigen Erfolg

Davor setzen wir wie letzte Woche versprochen unsere kleine Serie zum Thema Derivate fort. Diesmal geht es um die Papiere aus dem Power-Depot: Knock-Out-Optionsscheine.

Knock-Out-Optionsscheine sind die Basis unseres moderat gehebelten Power-Depots. Sie funktionieren völlig anders als die letzte Woche besprochenen klassischen Optionsscheine.

So funktioniert ein Knock-Out-Optionsschein

Bei Knock-Out-Calls, wie wir sie im Power-Depot haben, räumt Ihnen der Emittent des Derivats theoretisch einen Kredit ein, der dem Basispreis des Knock-Outs entspricht. Nehmen wir auch hier wieder ein praktisches Beispiel aus unseren Depots:

Unser Schein auf PepsiCo hat eine Basis von etwa 77 US-Dollar. PepsiCo steht aktuell bei etwa 118 US-Dollar. Für den Schein zahlen Sie nur die Differenz, also 41 US-Dollar (in der Praxis beziehen sich die meisten Knock-Outs auf 1/10 Aktie, so dass Sie 4,10 US-Dollar pro Schein bezahlen und natürlich wird dieser Betrag beim Kauf in Euro umgerechnet). Die restlichen 77 US-Dollar für den Kauf der Aktie stellt Ihnen der Emittent als Kredit zur Verfügung. Natürlich laufen die Kreditgeschäfte für Sie unsichtbar im Hintergrund ab und sind im Preis des Scheins durch den Emittenten bereits eingerechnet.

Der Hebel ergibt sich, weil Sie trotz des geringen Investments voll an den Wertsteigerungen teilhaben. Rechnen wir es nach: Wenn PepsiCo von 118 US-Dollar um etwa 10 % auf 130 US-Dollar steigt, dann kostet der Knock-Out mit Basis 77 US-Dollar wiederum die Differenz, also 53 US-Dollar. Der Schein ist dann von 41 auf 53 US-Dollar um etwa 29 % gestiegen, während die Aktie nur 10 % zugelegt hat.

Die Sache mit dem Knock-Out

Die Knock-Out-Schwelle gibt es nicht, weil der Emittent Sie ärgern und aus dem Schein drängen möchte. Sie ist vielmehr eine Notwendigkeit aus der Konstruktion. Wie gesagt, ist im oben genannten Schein ein Kredit von 77 US-Dollar pro Aktie eingerechnet.

Wenn PepsiCo nun nicht steigt, sondern auf 77 US-Dollar fällt, muss der Emittent den Schein auflösen. Denn bei weiteren Kursverlusten wäre sein Kredit nicht mehr gedeckt. Eine Nachschusspflicht gibt es auch bei Knock-Outs für Sie nicht. Der Emittent müsste die weiteren Verluste dann aus eigener Tasche bezahlen, was er natürlich nicht macht. Deshalb ist in den Emissionsbedingungen von vorneherein festgelegt, dass der Schein bei Erreichen der Knock-Out-Schwelle vorzeitig abgerechnet wird.

Das bedeutet es praktisch: unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

Genug der Theorie. Auch hier schauen wir uns an, was das praktisch für Sie bedeutet. Wie beim klassischen Optionsschein gibt es für Sie unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten bei begrenztem Verlustrisiko. Sie können maximal verlieren, was Sie eingesetzt haben. Das ist dann der Fall, wenn der Kurs der Aktie den Basispreis des Knock-Outs unterschreitet, und zwar egal, wann das passiert.

Auch beim Knock-Out ist der Gewinn nach oben nicht gedeckelt. Außerdem haben diese Scheine einen weiteren Vorteil: Es gibt sie wahlweise mit festem Verfallstag oder unbegrenzter Laufzeit. Denn aufgrund der Konstruktion besteht keine Notwendigkeit, unbedingt einen Verfallstag festzulegen.

Knock-Outs kennen keinen großen Zeitwertverlust

Knock-Out-Optionsscheine haben keinen großen Zeitwertverlust. Lediglich geringe Gebühren rechnet der Emittent mit ein. Bei Scheinen mit fester Laufzeit sind diese von vorneherein mit einkalkuliert. Bei Open-End-Scheinen legt sie der Emittent um, indem der Basispreis jeden Tag minimal erhöht wird. Bewegt sich ein Basiswert längere Zeit seitwärts, verlieren Sie beim Knock-Out fast nichts.

Der größte Nachteil ist die Knock-Out-Schwelle. Sie ist der Grund, warum wir bei diesen Derivaten nur mit kleinen Hebeln arbeiten. Je höher der Hebel ist, desto geringer ist der Puffer zur Knock-Out-Schwelle. Deshalb gibt es bei hoch gehebelten Scheinen ein sehr großes Knock-Out-Risiko.

Würden wir in einem hochvolatilen Markt, wie wir ihn in den letzten Wochen gesehen haben, mit aggressiven Knock-Outs arbeiten, wären längst alle Scheine ausgeknockt. Durch die leichten Hebel im Power-Depot stellen wir sicher, dass das nicht passiert.

Einige Broker machen Probleme

Leider können Sie Knock-Outs auf US-Aktien aus dem Power-Depot nicht bei jedem deutschen Broker handeln. Nicht jede Bank ist in der Lage, die dabei entstehende US-Quellensteuer korrekt abzurechnen. Macht Ihr Broker Probleme? Dann empfehle ich Ihnen, für die Knock-Outs ein Depot bei der Flatex (www.flatex.de) oder ING Diba (www.ing-diba.de) zu eröffnen.

Das sind die Vorteile von Knock-Out-Optionsscheinen

Knock-Out-Optionsscheine sind das beste Instrument, um Megatrend-Aktien mit leichtem Hebel langfristig zu begleiten. Die Tatsache, dass es keinen Zweitwertverlust gibt, ist ein starkes Argument für diese Derivate.

Warum 2019 ein starkes Aktienjahr wird

Falls Sie zu den Lesern gehören, die sich täglich intensiv mit dem Markt befassen, haben die Entwicklungen der letzten Tage Sie vielleicht verwirrt.

Am Montag sah es zunächst danach aus, als ob die Jahresendrallye endlich starten könnte: Die Märkte eröffneten nach dem G20-Gipfel dick im Plus. Doch schon im Verlauf des Montags gaben die Märkte wieder nach. Gestern gab es einen erneuten Abverkauf, der bisher immerhin nicht unter die November-Tiefs führte.

Ich möchte mir gemeinsam mit Ihnen anschauen, was die Gründe für die Korrektur waren, wie weit wir bei einer Lösung dieser Punkte sind und was das für 2019 bedeutet.

Diese Punkte sind verantwortlich für die Korrektur

Die Sorgen über eine sich abschwächende Weltkonjunktur sind natürlich vor allem im Handelskrieg begründet und in der Angst vor Zinserhöhungen. Daneben spielen weitere Faktoren, wie die Gefahr eines harten Brexits, Italienkriese etc. eine Rolle. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass wir nie einen Zustand erreichen werden, in dem alle Fragen gelöst sind. Gäbe es auf der Welt keinerlei wirtschaftliche Probleme mehr, wäre die Rallye längst gelaufen. Deshalb glaube ich, dass die US-Märkte wieder steigen werden, sobald die dortigen Probleme gelöst sind.

US-Notenbankchef Powell hat die Märkte letzte Woche ein wenig beruhigt, indem er seine Aussage zu den für 2019 vorgesehenen Zinserhöhungen relativiert hat: Die vorgesehenen Zinserhöhungen seien nicht in Stein gemeißelt, sondern würden der Konjunkturentwicklung angepasst werden.

Deshalb wird es eine Lösung im Handelskrieg geben

Bleibt also der Handelskrieg als Hauptgrund für die weiterhin nicht nachhaltig steigenden Märkte. Die Ergebnisse vom G20-Gipfel wurden am Montag zuerst gefeiert und dann mit Skepsis betrachtet.

Ich bin jedoch fest überzeugt, dass die Ergebnisse vom Wochenende kein Strohfeuer waren, sondern dass es in den nächsten Monaten zu einer endgültigen Lösung kommt. Machen Sie sich bewusst, dass sowohl Trump als auch Xi immens unter Druck stehen. Trump realisiert langsam, dass seine ursprüngliche Aussage, „Handelskriege seien gut und einfach zu gewinnen“, so nicht stimmt.

Trump steht unter Zugzwang

Die Wirtschaft der USA leidet erheblich unter den Folgen des Handelskriegs. 2020 steht Trumps Wiederwahl an und als Kernkompetenz wird ihm nun einmal zugeschrieben, die amerikanische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Eine weitere Abschwächung des Wirtschaftswachstums im Jahr 2019 würde das ad absurdum führen. Seine Gegner würden ihm das im Wahlkampf bei jeder Gelegenheit genüsslich vorhalten – das kann sich Trump einfach nicht leisten.

Es würde mich deshalb sehr wundern, wenn Trump nicht alle Hebel in Bewegung setzt, um sowohl das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr wieder in Schwung zu bringen als auch die Aktienmärkte zu befeuern – und dazu gehört nun einmal auch eine Lösung im Handelskrieg.

Ähnlich sieht es bei Chinas Präsident Xi aus. Er muss zwar nicht zur Wahl antreten, braucht für seine ambitionierten Projekte aber ein hohes Wirtschaftswachstum. Auch er kann an einer weiteren Eskalation des Handelskriegs kein Interesse haben.

80 %-ige Wahrscheinlichkeit für beschleunigtes Wirtschaftswachstum

Natürlich bin ich kein Hellseher. Doch ich gehe mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 80 % davon aus, dass dieser Handelskrieg in den nächsten Monaten gelöst wird und wir dann in eine Phase beschleunigten Wirtschaftswachstums und steigender Aktienmärkte einschwenken.

Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob die Steigerungen schon jetzt im Rahmen einer Jahresendrallye kommen oder erst in ein paar Wochen.

Die finale Phase des Bullenmarkts vervielfacht das Depot

Ich glaube nach wie vor, dass wir nun in die lukrativste finale Phase des fast 10 Jahre alten Bullenmarkts einschwenken. In der finalen Phase kommt es noch einmal zu erheblichen Kurssteigerungen, vielleicht sogar zu einer Euphorie. In einer solchen Phase wird das Millionen-Depot rapide zulegen und sich innerhalb von 1-2 Jahren vervielfachen.

Jetzt ist die Zeit, die Basis zu legen: Wenn Sie bereits investiert sind, müssen Sie nichts weiter tun. Sobald es wieder nach oben geht, wird das Millionen-Depot die aktuellen Schwankungen innerhalb weniger Wochen wieder wettmachen.

Wenn Sie noch nicht investiert sind, müssen Sie jetzt erste Positionen aufbauen, um dabei zu sein!

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs „Lehne’s MegaTrends“ erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Feedback

Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.