Wochenanalyse Trendfolge

Wie der nächste große Megatrend unsere Welt verändern wird

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Megatrends finden wir in Aktien, die über Jahre und Jahrzehnte immer weiter steigen. Aber jedem Anstieg in einem Aktienchart steht auch ein Megatrend in der realen Welt gegenüber. Wenn eine Aktie wie McDonalds über Jahrzehnte immer weiter steigen kann, dann liegt es daran, dass irgendwann einmal ein Megatrend namens Fast Food begründet wurde. McDonalds hat frühzeitig sein Revier in diesem Megatrend abgesteckt und konnte sich allen Veränderungen perfekt anpassen, die sich dort im Lauf der Zeit ergeben haben.

Andere Megatrends verändern nicht nur unsere Essgewohnheiten, sondern wirklich die ganze Welt. Der letzte dieser ganz großen Megatrends war der Wandel von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft mit dem Einzug von Computern und Internet in alle Bereiche unseres Lebens. Auch mit diesem Megatrend konnte man viel Geld verdienen, z.B. durch Investitionen in Microsoft oder Intel in den 1980er Jahren, in Google oder Amazon Anfang dieses Jahrtausends oder in Apple, als Steve Jobs das erste iPhone präsentierte.

Doch der nächste Megatrend wird für die Industrie mindestens genauso tiefgreifend sein wie die Einführung der Computertechnologie. Industrielle Produktion wird kombiniert mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik – in Deutschland vor allem bekannt unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“. Hierbei entstehen hoch flexible Produktionsanlagen mit intelligenten, sich selbst optimierenden Maschinen, die über das Internet der Dinge kommunizieren. Roboter werden nicht mehr nur in der Lage sein, eine einzige Standardarbeit zu verrichten, sondern flexibel das tun, was gerade wichtig ist und zwar so, wie der Kunde es wünscht. Industrielle Massenproduktion wird – dort wo es sinnvoll ist – durch Produkte nach Maß ersetzt. Langfristig werden die meisten Teile, die dafür gebraucht werden, aus hoch leistungsfähigen 3D-Druckern kommen. Diese werden von den müde belächelten Geräten von heute zum Herz unserer Wirtschaft werden – genauso wie Computer von zimmergroßen Schränken für spezielle Aufgaben zum unverzichtbaren Universalgerät wurden.

Für die Industrie bedeutet dies, dass sie ihre Produkte nicht nur flexibler, sondern auch wesentlich preisgünstiger als heute herstellen kann: mit weniger Arbeitskraft, weniger Material und weniger Energie. Dadurch kann sie neue Märkte mit günstigeren Preisen erschließen oder ihre Marge erhöhen. Wahrscheinlich sogar beides gleichzeitig. Das wird ungeahnte Gewinne in die Unternehmenskassen spülen. Jedes Industrieunternehmen, das die Entwicklung nicht verschläft, wird davon profitieren. Daneben werden Dienstleister und Zulieferer, die die Industrie für diesen Schritt fit machen, natürlich ganz besonders schnell wachsen.

Heute steht diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen, doch irgendwann wird sie Fahrt aufnehmen. Für mich steht jetzt schon fest, dass dies den Aktienmärkten nach einer langen Zeit des Stillstands den nächsten großen Schub bringen wird, vergleichbar mit 1980er und 90er Jahren.

„Moment mal“, werden Sie jetzt sagen: „Wieso Stillstand? Stehen die amerikanischen Märkte denn nicht in der Nähe ihrer Allzeithochs?“ Seien wir doch mal ehrlich: In diesem Jahrtausend gab es an den Aktienmärkten im Durchschnitt noch nicht viel Geld zu verdienen. Natürlich haben wir unsere Mega-Trendfolger, die immer weiter steigen. Doch wer nicht auf Megatrend-Aktien gesetzt hat, sondern nur auf den Durchschnitt der Märkte, war bisher nicht besonders erfolgreich: Der DAX kämpft immer noch mit der 10.000 Punkte-Marke, nachdem er im Frühjahr 2000 die 8000 Punkte erstmals überschritten hatte. Das sind gerade mal mickrige 20% in 16 Jahren oder aufs Jahr gerechnet etwas mehr als 1%. Der amerikanische Dow Jones steht bei etwa 18.000 Punkten, vor 16 Jahren war er bei knapp 12.000 Punkten. Das sind immerhin 50% Zuwachs, aber über diesen langen Zeitraum erzielen Sie die gleiche Wertsteigerung auch mit einer 2,5% Geldanlage durch Zins und Zinseszins.

Schauen wir uns im Vergleich dazu einmal an, wie die Märkte während der letzten industriellen Revolution zugelegt haben, als der Megatrend Computer-Technologie die Wirtschaft veränderte: Damals stieg der DAX von 1982 bis 2000 in 18 Jahren von 500 Punkten auf 8000 Punkte: Das 16-fache seines Wertes! Ähnlich der Dow Jones: Hier ging es von etwa 800 Punkten unaufhörlich steil bergauf auf fast 12.000 Punkte!

Wenn ich jetzt schreiben würde, dass wir nach dem nächsten großen Schub den Dow Jones bei über 100.000 Punkten und den DAX bei weit über 50.000 Punkten sehen könnten, würden Sie mich wahrscheinlich für verrückt erklären. Dabei bräuchten wir dafür bei weitem nicht das 16-fache des aktuellen Werts: eine gute Verfünffachung würde schon reichen. Selbst wenn die vierte industrielle Revolution nur einen Bruchteil des Ausmaßes hat wie dritte, haben wir langfristig gute Chancen auf solche Indexstände.

Natürlich ist das Zukunftsmusik und niemand kann heute sagen, wann dieser nächste große Schub an Fahrt aufnimmt. Aber ich möchte ja auch eine lange Zeit gemeinsam mit Ihnen verbringen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir in diesem Zeitraum den Startschuss zur nächsten Megarallye sehen. Dann wird sogar ein Index, der ja nur den Aktiendurchschnitt abbildet, sich vervielfachen. Und unsere Mega-Trendfolger werden durch die Decke schießen.

Marktanalyse

Bis es soweit ist, haben wir noch ein ganzes Stück harter Arbeit vor uns. Denn momentan ist keineswegs klar, ob die Märkte es schaffen, die Allzeithochs jetzt schon zu knacken oder weiterhin seitwärts tendieren. Die amerikanischen Märkte haben den Brexit-Schock komplett gekontert und legen nach dem starken Anstieg der letzten Woche eine kleine Verschnaufpause ein. Aufgrund dieser Stärke rechne ich jetzt damit, dass die Allzeithochs im Dow Jones und S&P500 zumindest getestet werden und auch der DAX mit nach oben gezogen wird. Vielleicht stehen dann gleichzeitig die amerikanischen Märkte an ihrem Allzeithoch und der DAX an seiner Abwärtstrendlinie. Und dann wird es erst richtig spannend. Denn wenn beide jetzt schon überwunden werden können, ist das Potential nach oben immens. Wenn nicht, werden wir noch eine Weile mit der seitwärtsgerichteten Börse zu kämpfen haben und wahrscheinlich erst einmal wieder für eine Weile fallende Kurse sehen.

Analyse Trendfolger Church & Dwight

Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.
Chart von ProRealTime. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Na also, geht doch! Im Juni wollte bei Church & Dwight keine rechte Dynamik mehr aufkommen. Unterhalb der oberen roten Linie konsolidierte der Trendfolger seitwärts. Der Brexit hat Church & Dwight auch nicht weiter interessiert, die Kursrückgänge sind im Chart kaum sichtbar. Den Rückenwind der Markterholung nach dem Brexit-Rückgang konnte Church & Dwight aber sehr wohl nutzen: Es ging dynamisch über das Juni-Hoch auf ein neues Wochenhoch auf Schlusskursbasis.

Premiumbereich

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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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