Wochenanalyse Trendfolge

„60% jedes Jahr schafft keine Strategie der Welt“ (Wochenanalyse vom 9.12.2015)

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60% jährlich.

Wahrscheinlich können Sie es langsam schon nicht mehr hören. Aber das ist die Wertsteigerung, die wir brauchen, um innerhalb von 10 Jahren aus 10.000€ eine Million Euro zu machen. Wenn ich mit dieser Aussage an die Öffentlichkeit gehe, dann bekomme ich oft zu hören: „60% jedes Jahr schafft keine Strategie der Welt!“ Und wissen Sie was? Ich gebe denjenigen, die das sagen, sogar Recht! Wir werden nicht jedes Jahr mindestens 60% schaffen. In schlechten Börsenjahren ist das unmöglich. Wir haben aber trotzdem die besten Chancen, die Million bis 1.1.2025 in unserem Depot zu haben.

Der Fahrplan zur Million, in dem ich berechnet habe, welchen Endstand wir jedes Jahr für eine 60%-Performance brauchen, ist natürlich stark idealisiert. Schließlich kann niemand vorhersehen, wann wir innerhalb der nächsten 10 Jahre starke Börsenjahre bekommen, in denen es wie von alleine läuft und wann uns schwierige Zeiten bevorstehen, in denen wir auf der Stelle treten werden. Aber eines kann ich Ihnen jetzt schon garantieren: Wenn Sie tatsächlich 10 Jahre dabei bleiben, dann werden Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beides erleben.

Wie Sie wissen, arbeite ich schon seit vielen Jahren mit der Trendfolgestrategie. Manchmal ist eine Verdopplung innerhalb von nur drei Monaten drin. Ich durfte selbst schon mehrmals erleben, wie sich ein Optionsschein-Depot mit Trendfolgern innerhalb eines einzigen Jahres sogar verfünffacht hat. In einem kompletten 10-Jahres-Zyklus ist es fast sicher, dass wir mindestens ein solches Jahr gemeinsam erleben werden. Realistischer sind sogar zwei bis drei sehr gute Jahre innerhalb dieser langen Zeit. Ich habe aber natürlich auch Phasen erlebt, in denen selbst unsere wachstumsstarken Trendfolger nicht mehr vom Fleck kamen, weil das Umfeld zu negativ war. Auch solche Zeiten werden wir zusammen durchmachen müssen. In einem gemischten Börsenjahr, wie wir es 2015 bisher hatten, haben Sie beide Phasen schon miterlebt, wenn Sie seit Anfang Januar dabei sind.

Mal angenommen, wir schließen 2015 mit den anvisierten 16.000€ im Depot ab und 2016 wird ein extrem gutes Börsenjahr, in dem sich das Depot verfünffacht: dann würde es Ende 2016 bereits bei 80.000€ stehen. Bei einer solchen Entwicklung müssten wir 2017 und 2018 überhaupt keine Wertsteigerung im Depot erreichen und wären immer noch voll im Plan. Wir müssen also schlechte Börsenjahre nicht mit +60% abschließen. Die guten Phasen werden es ausgleichen. Es kann natürlich auch umgekehrt laufen. Vielleicht treten wir 2016 auf der Stelle. Dann werden wir eine Weile nicht mehr im Soll gemäß Fahrplan zur Million sein und müssen es später aufholen.

Natürlich weiß ich, dass das erste Szenario für Sie wesentlich schöner und vertrauensbildender wäre. Für mich spielt es aber eine untergeordnete Rolle, ob die nächste richtig gute Phase schon nächstes Jahr oder erst später kommt. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie kommt.

Doch keine Sorge: Höchstwahrscheinlich müssen Sie nicht ein paar Jahre warten, bis Ihr Depot noch weiter ins Plus läuft. Dass unser Optionsschein-Depot auch in gemischten Börsenjahren wie dieses Jahr deutlich zulegen kann, beweist ein Blick auf unser aktuelles Depot. Ob wir das Jahr mit +60% abschließen können? Vor einer Woche waren wir noch voll im Soll, jetzt liegen wir wieder etwas darunter. Wenn die Börse sich dafür entscheidet, im Dezember weiter nach unten zu tendieren, werden wir es wohl nicht ganz schaffen. Erleben wir einen starken Jahresausklang, dann können wir die 60% auch noch deutlich übertreffen.

Wichtiger als ein vorgegebener Stand an einem bestimmten Stichtag ist jedoch, dass alle Depotpositionen starke Trendfolger in einem stabilen Aufwärtstrend sind. Sie sind sehr viel stärker als der Gesamtmarkt und werden deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit neue Höchststände ausbilden. Dann wird auch unser Depot den nächsten Schub nach oben machen. Es wird dann schon der dritte sein, nach der starken Zeit von Januar bis März und dem Schub vom September und Oktober dieses Jahres.

Marktanalyse

Mario Draghi hat auf der EZB-Sitzung der letzten Woche erstmals die übertrieben hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllt. Für den DAX, ohnehin ein sehr volatiler Index, ging es daraufhin steil bergab: Von über 11.400 Punkten innerhalb weniger Handelstage auf etwa 10.600 Punkte – immerhin mehr als 7% Minus. Bis heute hat sich der DAX davon nicht erholen können: die Hoffnungen auf eine sofortige starke Gegenbewegung nach oben, die Ende letzter Woche die meisten Anleger noch hatten, haben sich erst einmal nicht bewahrheitet. Auf diese Gefahr hatte ich in der Kurzinformation vom vergangenen Freitag bereits hingewiesen – die zu bullishe Anlegerstimmung als Kontraindikator hat kurzfristig funktioniert. Nicht ganz so schlimm hat es die amerikanischen Indizes erwischt. Hier halten sich die Verluste noch in Grenzen. In den allgemeinen Abgesang auf eine Jahresendrallye möchte ich heute noch nicht einstimmen. Besonders in den USA würden wenige gute Tage reichen, um die Indizes wieder auf ihre Allzeithochs zu bringen. Und dort würde die weitere Entwicklung dann erst richtig spannend werden.

Analyse Trendfolger Altria

Trendfolger Altria
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Eingestiegen waren wir in Altria Mitte Oktober. Ein starker Trendfolger, der nach einer längeren Seitwärtsbewegung auf ein neues Allzeithoch ausbricht, bietet immer eine gute Chance auf weitere Wertsteigerungen. Und tatsächlich ging es auch erst einmal steil aufwärts – etwas zu steil allerdings, wie sich dann zeigte. Nachdem Altria vom Augusttief bei $47,41 innerhalb von nur zwei Monaten auf einen Höchststand von $61,74 gestiegen war, wurde es Zeit für eine Verschnaufpause. Altria korrigierte mustergültig und fand Halt im Bereich der Hochs von Ende Februar und Mitte August, in diesem Fall auch gleichzeitig das 38,2% Fibonacci Retracement des vorherigen Anstiegs. Man kann von solchen Instrumenten wie Fibonacci Retracements halten, was man möchte – aber solange es Anleger und Charttechniker gibt, die damit arbeiten, haben sie schon alleine deswegen eine gewisse Relevanz, weil Anleger ihr Augenmerk auf solche Marken und Orders in ihre Nähe legen. Seit diesem gesunden Rücktest der ehemaligen Allzeithochs ist jetzt etwas Geduld gefragt: Altria tendiert zwar aufwärts. Eine echte Dynamik kommt seitdem jedoch nicht auf. Wie schnell sich das bei starken Trendfolgern ändern kann, habe ich Ihnen letzte Woche am Beispiel von Home Depot gezeigt.

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Mit den Märkten hat auch unser Optionsschein-Depot wie gewohnt korrigiert. Aktuell liegen wir ca. 10% unter dem Stand der Vorwoche. Für ein stark gehebeltes Optionsschein-Depot ist das eine völlig normale Schwankung. Unser restliches Kapital investieren wir, sobald die Märkte sich freundlicher zeigen und Trendfolger, die ich für eine Aufnahme im Depot auf meiner Watchlist habe, klare Kaufsignale senden.

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Trendfolge-Premium-Aktiendepot inklusive Aufbauplan für Neueinsteiger

Im Aktiendepot hat auch der anziehende Euro die amerikanischen Trendfolger im Wert etwas nach unten gedrückt. Für uns spielen Wechselkursschwankungen jedoch eine untergeordnete Rolle: Solange ein Trendfolger in einem stabilen Aufwärtstrend ist, bleiben wir investiert. Dennoch werden wir das übrige Kapital bevorzugt in Werte investieren, die nicht überwiegend in US-Dollar gahendelt werden, um eine bessere Streuung zu erreichen.

Under Armour bitte derzeit noch halten, aber nicht mehr nachkaufen.

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Aktuell interessante Trendfolger

In dieser Rubrik stelle ich weitere Trendfolger vor, die mir bei der täglichen Chartanalyse aktuell auffallen, die aber aus dem einen oder anderen Grund nicht in die Musterdepots aufgenommen werden können. Wenn Sie etwas Geld zum Investieren übrig haben, lohnt es sich, einen Blick auf diese Aktien zu werfen. Bitte beachten Sie, dass diese Trendfolger im Gegensatz zum Musterdepot von mir nicht fortlaufend betreut werden, sondern Sie sich um eine geeignete Ein- und Ausstiegsstrategie selbst kümmern müssen. Nicht auf alle hier vorgestellten Trendfolge-Aktien gibt es auch Optionsscheine zu kaufen.

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In eigener Sache: Die nächste Wochenanalyse erscheint aus privaten Gründen voraussichtlich erst am Donnerstag, 17.12.

Wenn Sie Fragen zur Lehne Trendfolgestrategie haben, beantworte ich diese jederzeit gerne persönlich unter trendfolge@lehne.de.

Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

Risikohinweise sowie Hinweise bzgl. Interessenkonflikten:
Ziel dieser Website ist es, Trendfolgestrategien vorzustellen. Die hier besprochenen Käufe von Aktien und Optionsscheinen finden in einem real bei einer deutschen Bank geführten Musterdepot statt. Sie können jedoch keine individuelle Anlageempfehlung oder Investmentberatung darstellen. Sie richten sich an eigenverantwortliche Anleger, die Chancen und Risikon von Aktien und Optionsscheinen einschätzen können. Aktien und Optionsscheine sind Investments, bei denen in extremen Fällen eine Position bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals sinken kann. Sollte ein Leser oder Abonnent dieser Seite aufgrund von hier getätigten Empfehlungen Anlageentscheidungen treffen, trägt er das volle Risiko der getätigten Investition selbst. In den hier vorgestellten Aktien und Optionsscheinen bin ich selbst investiert, in den Musterdepots mit mindestens 100% des angegebenen Kapitals.