Wochenanalyse Trendfolge

5 Gründe, warum die Korrektur vorbei ist

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Dies sind die 5 Gründe, warum die Korrektur jetzt wohl vorbei ist, und wir grünes Licht für neue Investitionen haben:

Am Donnerstag gab es einen lupenreinen Follow-Through-Day

Das Konzept des „Follow-Through-Day“ hatte ich Ihnen schon in vergangenen Korrekturen vorgestellt. Es stammt von William O’Neill, einem der Urväter der Trendfolge. Ein solcher Tag kann frühestens am 4. Tag nach einem markanten Korrekturtief auftreten und zeichnet sich durch eine hohe Dynamik und steigenden Umsatz aus. Diese Merkmale sind ein Zeichen dafür, dass institutionelle Anleger in den Markt zurückkehren – und die braucht es für eine nachhaltige Rallye.

Natürlich kann ein Follow-Through-Day durch einen weiteren Korrekturschub wieder negiert werden. Sicherheit gibt es an der Börse nicht. In vielen Fällen bildet er aber den Start eines neuen Aufwärtstrends. Am Donnerstag sahen wir einen solchen Follow-Through-Tag in den meisten amerikanischen Indizes. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass die Korrektur vorbei ist!

Die meisten Anleger erwarten noch kein Ende der Korrektur

Der zweite Grund: Die meisten Anleger erwarten, dass die Korrektur noch nicht vorbei ist. Das hat mir die Umfrage in unserem Live-Support-Webinar vom vergangenen Mittwoch gezeigt, als 70 % von Ihnen der Meinung waren, dass die Korrektur sich noch ausweitet. Auch wenn das keine repräsentative Umfrage war: Eine so schlechte Stimmung ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Kurse schnell wieder steigen.

Wer erwartet, dass die Kurse fallen, hat bereits Cash aufgebaut und vielleicht Absicherungen gekauft. Fangen die Kurse dann doch an zu steigen, müssen die defensiv positionierten Anleger ihre Absicherungen auflösen und den steigenden Kursen hinterherlaufen. Das treibt die Kurse zusätzlich nach oben. Umgekehrt sorgt eine solche Positionierung aber auch dafür, dass die Kurse nicht mehr weit fallen können. Denn wenn die Kurse nach unten tendieren, werden ebenfalls Absicherungen aufgelöst und Aktien eingesammelt. Ein echter Crash oder eine Panik am Markt entsteht eher, wenn die Anleger zu bullish sind und am falschen Fuß erwischt werden.

Die Berichtssaison ist gut gestartet

Seit etwa einer Woche läuft die Berichtssaison: Viele Unternehmen präsentieren jetzt ihre Quartalszahlen. Und die fallen überwiegend gut aus. In vielen Fällen konnten die Analystenschätzungen übertroffen werden. Die meisten Anleger hatten angesichts der Probleme in den weltweiten Lieferketten genau das Gegenteil erwartet. Auch hier gilt: Treffen positive Ergebnisse auf eine negative Erwartung, kann das die Märkte beflügeln und der Rallye einen gewaltigen Schub geben.

Viele Aktien sind nicht mehr überbewertet

Auch eine deutliche Überbewertung sehe ich bei den meisten Aktien nicht mehr. Zwar fiel diese Korrektur bisher moderat aus. Aber schon davor hatten nur noch wenige Aktien die Sommerrallye getragen. Viele Werte hängen dagegen schon sehr lange in einer Korrektur fest. Gerade Wachstumsaktien sind hiervon betroffen. In meinen Charts begegne ich vielen Konstellationen, in denen Aktien schon seit Februar korrigieren und zwischen 30 % und 50 % an Wert verloren haben. Damit wurden die Überbewertungen vieler Wachstumswerte, die wir zum Jahresbeginn hatten, deutlich abgebaut. Auch wenn einzelne Aktien immer noch zu hoch bewertet sind – für viele andere Aktien gilt das nicht mehr.

Das Jahr zeigt eine typische Saisonalität

Und schließlich: Dieses Jahr verläuft saisonal gesehen sehr typisch. Steigende Kurse bis in den Sommer wurden von einer Herbstkorrektur abgelöst. Diese bildet typischerweise die Grundlage für eine schöne Jahresendrallye, die die Kurse über die Sommerhochs hinaustreibt. Mit einer solchen Rallye rechne ich spätestens ab Anfang November. Vielleicht hat sie auch schon am vergangenen Donnerstag begonnen.

Fasst man alle Punkte zusammen, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass die Korrektur wohl bald vorbei ist. Vielleicht gibt es noch einmal eine kleine Abwärtsbewegung. Aber ich rechne inzwischen damit, dass die Tiefs von Anfang Oktober nicht mehr unterschritten werden. Wir waren die letzten Monate sehr defensiv positioniert, aber irgendwann müssen wir offensiver werden, sonst verpassen wir die nächste große Rallyebewegung. Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, einen großen Teil unseres Cashpolsters wieder zu investieren.

Premiumbereich

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf Depotübersichten unserer Musterdepots sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Käufe von Aktien und Optionsscheinen auf Trendfolgeaktien. Diese Inhalte sind nur sichtbar für Abonnenten des Premiumbereichs der Lehne Trendfolgestrategie. Leser des Börsenbriefs “Lehne’s MegaTrends” erhalten die Informationen als pdf per Email zugesandt.
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Kategorie:Wochenanalysen

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Artikel von: Stefan Lehne

Zu meiner Person

Mein Name ist Stefan Lehne, von Beruf bin ich Diplom-Kaufmann mit abgeschlossenem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Schon während meines Studiums habe ich meine erste eigene Firma gegründet, mit 29 Jahren habe ich sie erfolgreich verkauft. Die Frage, wie ich den Verkaufserlös gewinnbringend an der Börse anlegen und mehren kann, brachte mich damals dazu, mich intensiver mit dem Thema Aktien und Börse zu befassen.

Bereits seit über 15 Jahren investiere ich nun in Aktien und Optionsscheine, auch viele andere Investments habe ich ausprobiert. Dabei musste ich immer wieder die Erfahrung machen, dass die meisten Börsenstrategien langfristig einfach nicht funktionieren. Dies möchte ich Ihnen ersparen. Deshalb habe ich beschlossen, meine Trendfolgestrategie öffentlich zu machen, die mich nunmehr seit 10 Jahren als gewinnbringende Börsenstrategie mit erstaunlichen Erfolgen begeistert.

Meine Trendfolge-Strategie verfolge ich mit echter Leidenschaft. Jeden Morgen analysiere ich die Charts "meiner Trendfolger" und suche die Besten der Besten für Sie heraus. In der Vergangenheit konnte ich selbst erleben, wie mit Trendfolge-Aktien in allen Marktphasen mittelfristig hohe Gewinne erzielt werden können. Mit Optionsscheinen auf solche Aktien können Sie aus einem überschaubaeren Anfangskapital ein echtes Vermögen machen.

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